News Soziale Arbeit

Call for Papers:

Biography and Violence, University of Göttingen, on 9-10 February 2018

ÖGS-Kongress 7.-9.12.2017

CfA: Partizipative Forschung in der Sozialen Arbeit zwischen Anspruch und Realität

Soziolog*innen bzw. Sozialwissenschaftler*innen, die theoretisch oder praktisch mit partizipativer Forschung im Feld der Sozialen Arbeit befasst sind, werden zur Einreichung eines Beitragsvorschlags eingeladen. Vorgestellt und diskutiert werden können sowohl theoretisch-konzeptionelle Überlegungen, methodische Herangehensweisen und Forschungserfahrungen insbesondere vor dem Hintergrund konkreter empirischer Forschungsprojekte zur bzw. in der Sozialen Arbeit.

Call for Papers: Jahrestagung der Sektion Biographieforschung in der DGS

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 16.11.-17.11.2017

Konferenz in Erfurt, Collegium Maius, 7.-10.11.2017

CALL FOR PAPERS/PANELS (Einreichungsfrist: 31.03.2017)

7. Fachtagung der Klinischen Sozialarbeit 2017, 29. bis 30. September

Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin

Unter dem Titel „Soziale Teilhabe fördern - in Praxis, Theorie und Forschung“ findet vom 29. bis 30. September die 7. Fachtagung der Klinischen Sozialarbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin statt. Hintergrund für die Wahl des Tagungsthemas bildet zum einen die auch für Deutschland verbindlich gültige UN-Behindertenrechtskonvention, mit der ein Paradigmenwechsel in der Sozialen Arbeit eingeleitet worden ist. Zum anderen ist zu erwarten, dass das neue Bundesteilhabegesetz zu Neuorientierungen in der psychosozialen Versorgung und Unterstützung führen wird. Aktuelle Informationen zum Stand der Dinge dazu finden sich hier: http://www.teilhabegesetz.org. Im Kern wird es zukünftig in der Klinischen Sozialarbeit mehr denn je darauf ankommen, Menschen so zu unterstützen und zu fördern, dass sie selbstbestimmt leben und gleichberechtigt an Gemeinschaft und Gesellschaft teilhaben können. Diese Leitidee stellt sich als Herausforderung an die Praxis, Theorie und Forschung der Sozialen Arbeit dar und steht im Mittelpunkt der Tagung. 

Call for Papers: Bitte beteiligen Sie sich an der inhaltlichen Ausgestaltung der Tagung mit Einzelbeiträgen (20 Minuten plus Diskussion) und Panels (90 Minuten). Als Themen sind u.a. vorstellbar: Partizipative Beratungs- und Behandlungskonzepte, Partizipative Anamnese- und Diagnoseverfahren, Teilhabeförderung von Personengruppen mit besonderem Hilfe und Unterstützungsbedarf (z.B. Geflüchtete Menschen, Menschen mit Behinderungen, Menschen in rechtlicher Betreuung), partizipative Forschung etc. 

Bitte reichen Sie Ihre Vorschläge bis zum 30. April 2017 an folgende Adresse ein: Claudia Schulz-Behrendt, M.A. (Klinische Sozialarbeit) Tel.: 030-501010-918 E-Mail: KlinSA_2017@khsb-berlin.de Post: Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin, Köpenicker Allee 39 -57, 10318 Berlin

EASSW Conference 2017 vom 27. bis 29. Juni 2017

Université René Descartes, Paris

Unter dem Thema „Social work education in Europe: Challenging boundaries, promoting a sustainable future“ findet die nächste Tagung der EASSW (European Association of Schools of Social Work) vom 27. bis 29. Juni 2017 an der Université René Descartes in Paris statt. Abstracts können noch bis 15. Oktober 2016 eingereicht werden.

Weitere Informationen zum call for papers und der Tagung auf der Konferenzhomepage: evenements.unaforis.eu/en

Fachtagung „Social Impact“, die am 21. Juni 2017 an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut. Das Programm finden Sie anbei.

Fachhochschule Kiel, Fachtagung 11. Mai 2017

ASD: Handlungsautonomie – ein Auslaufmodell?

IFSW Stellungnahme zur aktuellen Politik von Donald Trump

Verletzungen der Sozial- und Menschenrechte

Die IFSW - International Federation of Social Workers – hat eine Stellungnahme über die Verletzungen der Menschen- und Sozialrechte durch die aktuelle Politik der Regierung von Donald Trump veröffentlicht.

Mehr zur dieser Stellungnahme hier auf den Seiten der IFSW.

Frankfurt Universiy of Applied Sciences (vormals Fachhochschule Frankfurt am Main)

Masterstudiengang Diversität und Inklusion - Sommersemester 2017

Der MA Diversität und Inklusion ist als 4-semestriger konsekutiver Studiengang konzipiert und verfolgt das Ziel, Diversitätssensibilität und Inklusion als Querschnittsthemen in Institutionen und Einrichtungen der Sozialen Arbeit zu etablieren.

Die im Studiengang erworbenen Kernkompetenzen kennzeichnen:

a) diversitätsbewusste (Selbst-/Praxis-)Reflexion;

b) differenzkritische Analyse von Strukturen/Praktiken und

c) inklusionsorientierte Konzeption von Lösungsansätzen, Maßnahmen oder Interventionen – unter Gewährleistung der Partizipation der relevanten Akteur_innen.  

Bitte informieren Sie sich gerne weiter unter: https://www.frankfurt-university.de/madi

Die Bewerbung zum Master ist am 15.12.2016 gestartet und endet am 15. Januar 2017.

Im Rahmen der IASSW Konferenz 2016 in Seoul haben die Mitgliedshochschulen der International Association of Schools of Social Work (IASSW) die Frankfurter Hochschullehrerin Prof. Dr. Ute Straub in ihren erweiterten Vorstand gewählt. Sie wird sich in der IASSW schwerpunktmäßig in den Arbeitsgruppen „International Projects“ und „Women‘s Interests“ einbringen und ist auch Sprecherin der von ihr 2014 initiierten DGSA-Fachgruppe „Internationale Soziale Arbeit“.

Als globale Dachorganisation der Hochschulen mit Studiengängen der Sozialen Arbeit vertritt die IASSW 400 Mitgliedshochschulen aus 68 Ländern. Sie erstellt internationale Leitlinien und Standards zur Ausbildung und Lehre in der Sozialen Arbeit sowie Ethikstandards und Definitionen zum Tätigkeitsfeld. Zudem berät sie Gremien der Vereinten Nationen (UN) und richtet alle zwei Jahre gemeinsam mit der International Federation of Social Workers (IFSW) und dem International Council of Social Welfare (ICSW) die Weltkonferenz zu „Soziale Arbeit – Soziale Entwicklung“ aus.

Im Rahmen des World Social Day in Genf wird präsentiert, was sich während der letzten Tage erst ergeben hat (http://cdn.ifsw.org/assets/ifsw_74731-1.pdf) Die Webseite fluechtlingssozialarbeit.de ist für weitere Unterzeichner_innen geöffnet. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die Webseite bewerben und mit dem Positionspapier arbeiten würden: In der Fachdebatte, in der Hochschullehre, in der politischen Arbeit (im Kontakt mit flüchtlingspolitischen Initiativen und Selbstorganisationen sowie Verbänden, Landesbehörden), in der professionsbezogenen Lobbyarbeit und in der Öffentlichkeitsarbeit.

Barbara Schäuble und Nivedita Prasad

Alice Salomon Hochschule für Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung Berlin

Memorandum Jugendhilfe

Aufruf zu einem bundesweiten Memorandum in der Kinder- und Jugendhilfe


Das Bündnis Kinder- und Jugendhilfe – für Professionalität und Parteilichkeit (www.buendnisjugendhilfe.de) wehrt sich bereits seit geraumer Zeit mit aller Kraft gegen die Fehlentwicklungen in der bundesweiten Jugendhilfe. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, mit diesem Aufruf ein deutliches Zeichen setzen und bitten um die Weiterleitung des Aufrufes für das Memorandum. Es geht uns darum, diese Aktion möglichst maximal bekannt zu machen und öffentlich zu diskutieren.

Das, was in der Kinder- und Jugendhilfe derzeit passiert, wird von der (Fach)-Öffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommen. Deshalb ist es aus unserer Sicht wichtig, alle kritischen Kräfte auf diese Entwicklungen aufmerksam zu machen und zur Gegenwehr aufzurufen.Seinerzeit wurde mit dem KJHG von 1990 entsprechend der politischen und fachlichen Kritik an der Kontroll- und Eingriffsorientierung des vorherigen Jugendwohlfahrtsgesetzes ein Angebote- und Leistungsgesetz für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern geschaffen, das ausdrücklich auf Unterstützung und Hilfsangebote setzt. Der Paradigmenwechsel in der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland wird nun durch die Ökonomisierung zunehmend wieder und immer weiter zerstört. Die Arbeitsbedingungen für die MitarbeiterInnen werden ständig problematischer. Überlastung durch zu hohe Fallzahlen und der Zwang zu Arbeitsmethoden, die nicht sozialer Beziehungs-Arbeit entsprechen, führen zu unerträglichen Arbeitsbedingungen, die man u. a. am hohen Krankenstand ablesen kann. Darüber hinaus greift eine zunehmende Deprofessionalisierung um sich. Bei den Betroffenen kommen sehr oft unzureichende Hilfe, ungeeignete aber billigere Angebote oder auch gar keine Hilfen an.

Was derzeit in der Kinder- und Jugendhilfe stattfindet, ist im Kleinen genau das, was den gesamtgesellschaftlichen Prozess der Entmündigung, Entdemokratisierung und Vermarktung widerspiegelt. Es ist wichtig, dass wir der Öffentlichkeit und den politischen Vertreterinnen deutlich machen, dass wir mit der gegenwärtigen Politik nicht einverstanden sind. Wenn Sie sich diesem Memorandum anschließen möchten, dann unterschreiben Sie bitte auf unserer Webseite. Wer sich aktiv einbringen will, kann uns gerne eine Mail schreiben info@memorandumjugendhilfe.de. Sollte unser Anliegen, maximal viele Unterstützer finden, erfolgreich sein, werden Sie es vermutlich daran merken, dass Sie über Ihre verschiedensten Netzwerke über das Memorandum ebenfalls informiert werden.

Für das Bündnis Kinder- und Jugendhilfe für Professionalität und Parteilichkeit
Prof. Dr. Mechthild


Statement der EASSW zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Europa.


Liebe Kolleginnen,

die in den Interessenorganisationen ver.di und GEW organisierten Mitarbeiter_innen in den Erziehungs- und Sozialberufen votierten in der Urabstimmung gegen die von den Schlichtern vorgeschlagene neue tarifliche Struktur bei den öffentlichen Arbeitgebern. Dieses Votum kann als ein deutliches und nachdrückliches Plädoyer für den Wunsch der in dem Sozial- und Erziehungssegmenten beschäftigten Mitarbeiter_innen nach mehr Anerkennung und einer besseren finanziellen, strukturell ausgewiesenen Entlohnung verstanden werden.

Das Engagement von Wissenschaftler_innen, die Studierende für Tätigkeiten im Feld des Sozialen qualifizieren, für eine bessere Entlohnung war in den zurückliegenden Monaten sehr übersichtlich und im Wesentlichen regional konzentriert. Die Initiator_innen des anhängenden Aufrufs möchten dieses Engagement intensivieren. Angesichts der Bedeutung der tariflichen Auseinandersetzung hinsichtlich der zukünftigen Eingruppierungsstrukturen in den Sozial- und Erziehungsberufen halten wir es für angebracht, zumindest zu versuchen, die Beschäftigen in ihrem Kampf zu unterstützen. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele sich engagieren, die Erklärung zu kommunizieren.