News Soziale Arbeit

 The School Association, as an organisation contributing to the implementation of high quality social education, based on the UN Convention on the Rights of the Child and the European Guidelines on Sex Education issued by the WHO Regional Office for Europe, considers holistic sexual education to be of particular importance. In this context, and based on the WHO recommendations, it stresses the following:

- Sexual education is adapted to the real life of young people, taking into account the age, developmental and intellectual level of the child/young person and responding to his/her cultural and social context and gender and sexual orientation.

- Sexual education places gender equality, gender and sexual self-determination and acceptance of differences at the heart of sexual education.

- Sexual education contributes to the development of a just and inclusive society through the development of individuals and communities.

- Sexual education is based on scientifically sound knowledge.

Against this background, we consider the prohibition, recurring in several passages of the legislation referred to, to be a cause for concern and a source of fear: "it is prohibited to make available to children under the age of eighteen ... content ... promoting or presenting a difference of identity from the sex of birth, gender reassignment or homosexuality."

The prohibition implies that homosexuality can be promoted and is a matter of personal choice. The inclusion of this scientifically refuted statement in a piece of legislation is an obstacle to social inclusion and solidarity with people who are different. It also hinders the high quality training of social and other human service professionals in line with international standards. A further, and perhaps the most painful harmful consequence of the legal ban for the profession is that children and young people are not allowed to talk freely in school about their inner struggles and their search for a way forward. This leaves them on their own, limiting their right to ask for help.

Furthermore, the quoted legislation mentions sexual orientation other than heterosexual together with paedophilia in several places in the same sentence, which creates serious misunderstandings. The conflation of paedophilia with sexual minorities is harmful to society, it excludes sexual minorities from the community, it criminalises them, it criminalises non-heterosexual behaviour, it portrays it as different from the social norm. In this way, it makes difference unacceptable and capable of causing irreversible harm.

We, the educators and researchers working for the training of social professionals, stand up for the protection of human and children's rights, the international conventions ratified by the Government of Hungary and the principles and values of social work.

30 June 2021 The Association for the Training of Social Professionals in Hungary

The Hungarian Association of Social Workers has already supported the Statement above.

Die nächste Konferenz der ESWRA - European Social Work Research Association findet von 06. bis 08. April 2022 unter dem Konferenzthema "Enhancing and Sustaining Social Inclusion through Social Work Research" an der Amsterdam University of Applied Sciences statt. Weitere Informationen auf der Konferenzhomepage: https://www.ecswr2022.org/

2. Forschungs(ethik)forum der DGSA und der Sektion Forschung

Einladung und Call for Papers zur Online-Veranstaltung über Webex am 05.11.2021

Das Forschungs(ethik)forum soll als neues Format der DGSA und der Sektion Forschung den kollegialen Austausch zu forschungspraktischen und forschungsethischen Fragen innerhalb der wissenschaftlichen Fachcommunity der Sozialen Arbeit fördern. Nach dem ersten erfolgreichen Forschungs(ethik)forum 2020 findet das Format jährlich im November an wechselnden Hochschulstandorten statt. Gastgebende Hochschule ist dieses Jahr das Institut für die Wissenschaft der Sozialen Arbeit (IRIS) an der TH Köln. Aufgrund der pandemischen Situation wird das Forschungs(ethik)forum auch dieses Jahr als Online-Veranstaltung über Webex durchgeführt.

Im Sinne eines Call for Papers laden wir alle Mitglieder der DGSA sowie Teilnehmer*innen der Sektionen und Fachgruppen ein, sich mit einem eigenen Beitrag zu beteiligen. Diejenigen, die sich mit der Vorstellung eines Projektes beteiligen möchten, mailen bitte bis spätestens 08.10.2021 ihren Titel und eine kurze Beschreibung des Beitrags an davina.hoeblich(at)hs-rm.de.

Zur Teilnahme am Forschungs(ethik)forum bitten wir – auch mit Blick auf eine begrenzte Teilnehmendenzahl – um Anmeldung bis zum 29.10.2021 unter forschung-sw(at)hs-rm.de. Ausführlichere Informationen sind der verlinkten Einladung und dem Call for Paper zu entnehmen.

Positionierung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) und der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) zum Grundsatzpapier des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Wissenschaftskommunikation

Am 12. November 2021 werden die Fachgruppen Internationale Soziale Arbeit (ISA) und Flucht, Migration, Rassismus- und Antisemitismuskritik (Migraas) der DGSA eine gemeinsame Fachtagung - falls möglich in Präsenzform an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) - abhalten. Im Rahmen der Veranstaltung sollen fokussiert Projekte und Lehrformate im Kontext einer postkolonialen Sozialen Arbeit vorgestellt, in Workshops ausprobiert, diskutiert und gemeinsam weiterentwickelt werden.

EASSW Conference 2021 in Tallinn

15. bis 18. Juni 2021

Die nächste Konferenz der EASSW - European Association of Schools of Social Work findet von 15. bis 18. Juni 2021 an der Universität Tallinn statt.

Der Konferenztitel ist noch offen, erste Informationen sind auf der EASSW Homepage verfügbar: www.eassw.org/save-the-date-tallinn/

Call for papers for the English edition of the Journal Czech and Slovak Social Work

The Journal Czech and Slovak Social Work invites submissions for a special edition on Forced Migration and Minority Groups, Winter edition 2021

Guest Editors: Prof. Dr. Janet Carter Anand, University of Eastern Finland, Finland & Prof. Dr. Stefan Borrmann, University of Applied Sciences at Landshut, Germany

Call with a deadline of August 10th, 2020

Hier finden Sie die Kurz- und die Langfassung eines Artikels über das Tribunal „Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung“. Unter der Fragestellung: „Dressur zur Mündigkeit?“ überprüfte eine bundesweit zusammengestellte Jury diese Frage und kam – wenig überraschend – zu dem Schluss, dass das nicht möglich sei. Möglich und notwendig sei aber eine Skandalisierung der Tatsache, dass Kinderrechte in der Heimerziehung vielfach immer noch mit den Füßen getreten werden. Das Tribunal ruft deshalb zu einer Heimkampagne 3.0 auf; der Beschluss der Jury ist der Startschuss dazu.

Prof. Dr. Tim Kunstreich

Die Kommission Sozialpädagogik der DGfE hat eine Expertise zur staatlichen Anerkennung in Berufen der Sozialen Arbeit von Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner, Prof. Dr. Christian Bernzen und Rechtsanwalt Ralf Neubauer erarbeiten lassen und mit einer Kommentierung versehen. Damit verbunden ist ein Aufruf zur Diskussion dieser. 

 

Die Expertise findet sich hier

 

Wir freuen uns, dass bei dieser Diskussion inhaltliche Fragen im Mittelpunkt stehen und nicht Fragen des Hochschultyps (HaWs / Unis) und damit verbundener Zuschreibungen hochschultypspezifischer Kompetenzen. 

IFSW Stellungnahme zur aktuellen Politik von Donald Trump

Verletzungen der Sozial- und Menschenrechte

Die IFSW - International Federation of Social Workers – hat eine Stellungnahme über die Verletzungen der Menschen- und Sozialrechte durch die aktuelle Politik der Regierung von Donald Trump veröffentlicht.

Mehr zur dieser Stellungnahme hier auf den Seiten der IFSW.

Im Rahmen des World Social Day in Genf wird präsentiert, was sich während der letzten Tage erst ergeben hat (http://cdn.ifsw.org/assets/ifsw_74731-1.pdf) Die Webseite fluechtlingssozialarbeit.de ist für weitere Unterzeichner_innen geöffnet. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die Webseite bewerben und mit dem Positionspapier arbeiten würden: In der Fachdebatte, in der Hochschullehre, in der politischen Arbeit (im Kontakt mit flüchtlingspolitischen Initiativen und Selbstorganisationen sowie Verbänden, Landesbehörden), in der professionsbezogenen Lobbyarbeit und in der Öffentlichkeitsarbeit.

Barbara Schäuble und Nivedita Prasad

Alice Salomon Hochschule für Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung Berlin

Memorandum Jugendhilfe

Aufruf zu einem bundesweiten Memorandum in der Kinder- und Jugendhilfe


Das Bündnis Kinder- und Jugendhilfe – für Professionalität und Parteilichkeit (www.buendnisjugendhilfe.de) wehrt sich bereits seit geraumer Zeit mit aller Kraft gegen die Fehlentwicklungen in der bundesweiten Jugendhilfe. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, mit diesem Aufruf ein deutliches Zeichen setzen und bitten um die Weiterleitung des Aufrufes für das Memorandum. Es geht uns darum, diese Aktion möglichst maximal bekannt zu machen und öffentlich zu diskutieren.

Das, was in der Kinder- und Jugendhilfe derzeit passiert, wird von der (Fach)-Öffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommen. Deshalb ist es aus unserer Sicht wichtig, alle kritischen Kräfte auf diese Entwicklungen aufmerksam zu machen und zur Gegenwehr aufzurufen.Seinerzeit wurde mit dem KJHG von 1990 entsprechend der politischen und fachlichen Kritik an der Kontroll- und Eingriffsorientierung des vorherigen Jugendwohlfahrtsgesetzes ein Angebote- und Leistungsgesetz für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern geschaffen, das ausdrücklich auf Unterstützung und Hilfsangebote setzt. Der Paradigmenwechsel in der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland wird nun durch die Ökonomisierung zunehmend wieder und immer weiter zerstört. Die Arbeitsbedingungen für die MitarbeiterInnen werden ständig problematischer. Überlastung durch zu hohe Fallzahlen und der Zwang zu Arbeitsmethoden, die nicht sozialer Beziehungs-Arbeit entsprechen, führen zu unerträglichen Arbeitsbedingungen, die man u. a. am hohen Krankenstand ablesen kann. Darüber hinaus greift eine zunehmende Deprofessionalisierung um sich. Bei den Betroffenen kommen sehr oft unzureichende Hilfe, ungeeignete aber billigere Angebote oder auch gar keine Hilfen an.

Was derzeit in der Kinder- und Jugendhilfe stattfindet, ist im Kleinen genau das, was den gesamtgesellschaftlichen Prozess der Entmündigung, Entdemokratisierung und Vermarktung widerspiegelt. Es ist wichtig, dass wir der Öffentlichkeit und den politischen Vertreterinnen deutlich machen, dass wir mit der gegenwärtigen Politik nicht einverstanden sind. Wenn Sie sich diesem Memorandum anschließen möchten, dann unterschreiben Sie bitte auf unserer Webseite. Wer sich aktiv einbringen will, kann uns gerne eine Mail schreiben info@memorandumjugendhilfe.de. Sollte unser Anliegen, maximal viele Unterstützer finden, erfolgreich sein, werden Sie es vermutlich daran merken, dass Sie über Ihre verschiedensten Netzwerke über das Memorandum ebenfalls informiert werden.

Für das Bündnis Kinder- und Jugendhilfe für Professionalität und Parteilichkeit
Prof. Dr. Mechthild


Statement der EASSW zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Europa.


Liebe Kolleginnen,

die in den Interessenorganisationen ver.di und GEW organisierten Mitarbeiter_innen in den Erziehungs- und Sozialberufen votierten in der Urabstimmung gegen die von den Schlichtern vorgeschlagene neue tarifliche Struktur bei den öffentlichen Arbeitgebern. Dieses Votum kann als ein deutliches und nachdrückliches Plädoyer für den Wunsch der in dem Sozial- und Erziehungssegmenten beschäftigten Mitarbeiter_innen nach mehr Anerkennung und einer besseren finanziellen, strukturell ausgewiesenen Entlohnung verstanden werden.

Das Engagement von Wissenschaftler_innen, die Studierende für Tätigkeiten im Feld des Sozialen qualifizieren, für eine bessere Entlohnung war in den zurückliegenden Monaten sehr übersichtlich und im Wesentlichen regional konzentriert. Die Initiator_innen des anhängenden Aufrufs möchten dieses Engagement intensivieren. Angesichts der Bedeutung der tariflichen Auseinandersetzung hinsichtlich der zukünftigen Eingruppierungsstrukturen in den Sozial- und Erziehungsberufen halten wir es für angebracht, zumindest zu versuchen, die Beschäftigen in ihrem Kampf zu unterstützen. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele sich engagieren, die Erklärung zu kommunizieren.