Gründung der Forschungsethik-Kommission der DGSA

Am 19.10.2018 wurde in Frankfurt am Main die Forschungsethik-Kommission der DGSA vom Vorstand eingesetzt.

In die Kommission wurden berufen:

Prof. Dr. Julia Franz (Hochschule Hannover, Vorsitz)

Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl (Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin, stellvertr. Vorsitz)

Prof. Dr. Christian Ghanem (Katholische Stiftungshochschule München, Benediktbeuern)

Prof. Dr. Sibylla Flügge (Frankfurt University of Applied Sciences)

Prof. Dr. Sigrid Graumann (Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum)

Wie in anderen sozialwissenschaftlichen Bereichen werden auch im Feld der Wissenschaft Sozialer Arbeit bei der Einreichung von Forschungsanträgen für empirische Projekte und bei der Veröffentli­chung in Fachzeitschriften zunehmend Gutachten einer Forschungsethik-Kommission gefordert. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand der DGSA nach ausführlichen Beratungen und unter Beteiligung der Sektionen und Fachgruppen der DGSA, insbesondere der Sektion Forschung und der Fachgruppe Ethik, beschlossen, eine Forschungsethik-Kommission einzurichten.

Aufgabe der Forschungsethik-Kommission ist es, auf Antrag Forschungsprojekte und Publikationen forschungsethisch zu prüfen, Hinweise für eine in ethischer Hinsicht angemessene Ausgestaltung zu geben und Gutachten zu erstellen. Die Gutachten haben empfehlenden Charakter und können dem Antrag oder der Publikation bei Einreichung beigelegt werden. Arbeitsgrundlagen der Forschungsethik-Kommission sind die Satzung und das Eckpunktepapier ‚Forschungsethik in der Sozialen Arbeit‘.

Die Einreichung eines Forschungsantrags an die Forschungsethik-Kommission der DGSA ist freiwillig. Für DGSA-Mitglieder erfolgt die Begutachtung kostenlos. Für andere Antragsteller*innen wird eine Gebühr fällig.