Sektionen

Forschung


Inhalt

Die Sektion Forschung der DGSA versteht sich als ein Zusammenschluss Lehrender und Forschender an Fachhochschulen, Universitäten und aus Praxisfeldern der Sozialen Arbeit. Sie hat sich unter der Leitung von Prof. Dr. Ingrid Miethe von der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt (jetzt Universität Gießen) 2008 neu konstituiert. Die Sektion Forschung versteht sich als Plattform zur Förderung einer inter- und transdisziplinären Sozialarbeitsforschung in ihrer gesamten Bandbreite. Dies betrifft Fragestellungen aus den Bereichen der Grundlagen-, Praxis- und Evaluationsforschung, der Implementations-, Technologie- und Politikberatung sowie der Sozialberichterstattung und -planung. Nachwuchswissenschaftler*innen haben im Rahmen der Sektion einen Ort für die Diskussion eigener Forschungsprojekte und für die Entwicklung und für die Schärfung des eigenen sozialarbeitswissenschaftlichen Profils.

Die Sektion verfolgt folgende Ziele:

  • Weiterentwicklung (der Methodologie) der Sozialarbeitsforschung;
  • Beteiligung am und Fortführung des Fachdiskurses zu Fragen der Verknüpfung von Forschung, Theoriebildung, Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit durch die Förderung von bundesweiten und regionalen Austausch- und Vernetzungsforen von und für Kolleg*innen der Sozialen Arbeit und den Bezugswissenschaften;
  • Aufbau von internationalen Kooperationsbeziehungen;
  • Stärkere Verankerung der Forschung in der Lehre der Sozialen Arbeit.

Zur Arbeitsweise der Sektion Forschung:Sie trifft sich im Kontext der Jahrestagungen der DGSA und beteiligt sich – wenn es deren CfP’S ermöglichen – mit einem eigenen Panel. Sie organisiert im Zweijahrestakt eine eigene Tagung mit einem thematischen Schwerpunkt und einem offenen CfP. Als regelmäßige Veranstaltung bietet die Sektion darüber hinaus jeweils im Herbst in Kooperation mit dem „Netzwerk für Rekonstruktive Soziale Arbeit – zur Entwicklung von Forschung, Lehre und beruflicher Praxis“ einen bundesweiten Workshop „Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit“ an. Regelmäßige gemeinsame Veranstaltungen mit anderen Sektionen der DGSA dienen der Diskussion eigener Forschungsergebnisse und aktueller Herausforderungen für die Sozialarbeitsforschung. Interessent*innen an einer Mitarbeit an der Sektion melden sich bitte bei der Sprecherin. Die Mitgliedschaft in der DGSA ist hierfür keine Voraussetzung.


Veranstaltungen

cfp Tagung "Gender_Wissen in Forschungsfeldern der Sozialen Arbeit" (Einreichungsfrist 06.11.2017)

Am 22. und 23. Februar 2018 wird die Tagung „Gender_Wissen in Forschungsfeldern der Sozialen Arbeit“ an der Alice Salomon Hochschule Berlin stattfinden. Die Tagung wird von der Alice Salomon Hochschule Berlin in Kooperation mit der Sektion Forschung und der Fachgruppe Gender der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit organisiert. Nachwuchswissenschaftler_innen sind ausdrücklich eingeladen, Ergebnisse ihrer Forschung zu präsentieren.

Weitere Informationen siehe https://www.ash-berlin.eu/hochschule/presse-und-newsroom/veranstaltungen/news/gender-wissen-in-forschungsfeldern-der-sozialen-arbeit/

Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit hat eine lange Tradition. Sozialwissenschaftliche Konzepte und Forschungsmethoden, die sich empirisch bewährt haben, werden für große und kleinere Forschungsprojekte in der professionellen Praxis genutzt. Neben einschlägiger Literatur bedarf es einer gemeinsamen Forschungspraxis, um sich mit diesen Konzepten und Methoden vertraut zu machen.

Bewährt hat sich das Format der Forschungswerkstatt, in der gemeinsam intensiv an empirischen Materialien gearbeitet wird.

Der Methodenworkshop Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit bietet die Gelegenheit dazu. Er wird veranstaltet vom Netzwerk für Rekonstruktive Soziale Arbeit und der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit e.V. (DGSA) bzw. deren Sektion „Forschung“ sowie der Fachgruppe „Promotionsförderung“.

2016 findet der bundesweite Methodenworkshop bereits zum zehnten Mal statt, vom 15. bis 17. September an der Hochschule Neubrandenburg. Das Angebot richtet sich ebenso an Novizen wie an erfahrene Wissenschaftler_innen, an Studierende wie an forschende Praktiker_innen. Sie bietet den Teilnehmenden die Gelegenheit, in methodenorientierten Forschungswerkstätten über drei Tage an empirischen Materialien zu arbeiten. Es können eigene aktuelle Forschungsvorhaben, erhobenes Datenmaterial und Exposés für geplante Forschungsvorhaben im Bereich rekonstruktiver bzw. qualitativer Sozialforschung vorgestellt und mit langjährig erfahrenen Kolleg_innen diskutiert werden. Natürlich kann man auch ohne eigene Materialien teilnehmen.

Programm und Anmeldung finden Sie unter https://www.hs-nb.de/rekonsobi

Sektionstreffen

Donnerstag, 13.10. 2016, Frankfurt

Ort: Frankfurt University of Applied Sciences Nibelungenplatz 1, Gebäude 2, Raum 163

 

Programm

                

10.00-10.30

Begrüßung, Programm, Aktuelles

10.30-13.00

Bedingungen für Forschung an HAWs für Soziale Arbeit

Was brauchen wir, um gute Forschung an HAWs für Soziale Arbeit zu machen? Erfahrungsberichte aus unterschiedlichen HAWs (TH Köln, FRUAS), Austausch zwischen den Teilnehmer_innen, mögliche Forderungen

13.00-14.00

Mittagspause Gemeinsames Essen / Mittagsbuffet beim nahen Perser

14.00-14.30       

Information und Organisatorisches: Sektionstagung 2017 Information über die laufenden Planungen

14.30-17.00       

Forschung Lehren – Forschendes Lernen

An welchen Punkten arbeiten wir an diesem Thema, wo besteht Bedarf an Austausch? Erfahrungsaustausch, Identifizierung von Themensträngen, Vernetzung zwischen den Teilnehmer_innen

17.00                    

Abschluss und Ende des Treffens  

 

Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung per Email an Ursula.Unterkofler@ksfh.de bis zum 23.09.2016.

 

Wir freuen uns auf die Teilnahme sowohl von Sektionsmitgliedern als auch von Interessierten, die die Sektion kennenlernen möchten.


Forschungsprojekte


Nachfolgend können Sie die Posterpräsentationen des Workshops Rekonstruktive Sozialarbeitsforschung und Biografiearbeit 2011 in Berlin downloaden (sowie weiter unten weitere Präsentation aus dem letzten Jahr). Nähere Informationen erhalten Sie bei den jeweiligen Autorinnen und Autoren, denen wir an dieser Stelle ganz herzlich danken!


Publikationen


Auf Grundlage der Jahrestagung der Sektion Forschung 2014 in Marburg hat die Sektion ein Positionspapier erstellt und lädt dazu ein, sich an der Diskussion um Grundlagen und Spezifika der Forschung in der Sozialen Arbeit zu beteiligen! Bei der Jahrestagung der gesamten DGSA 2015 in Würzburg wird dazu eine Diskussionsrunde angeboten.


Band 8 der Reihe Theorie, Forschung und Praxis der Sozialen Arbeit. Herausgeber: Armin Schneider, Anna Lena Rademaker, Albert Lenz und Ingo Müller-Baron. Opladen: Verlag Barbara Budrich. 2013.


Die Leseliste stellt einen aktuellen Überblick über die Literatur zur Forschung in der Sozialen Arbeit dar. Die Liste wird (meist jährlich im Anschluss an die Jahrestagung der Sektion Forschung der DGSA) aktualisiert.


Band 2 der Reihe Theorie, Forschung und Praxis Sozialer Arbeit. Herausgeber: Natalie Eppler, Ingrid Miethe und Armin Schneider. Opladen: Verlag Barbara Budrich. 2011.


Band 5 der Reihe Theorie, Forschung und Praxis der Sozialen Arbeit. Herausgegeben von Armin Schneider, Rebekka Streck und Natalie Eppler. Opladen: Verlag Barbara Budrich. 2012.