Fachgruppe

Klimagerechtigkeit und sozialökologische Transformation in der Sozialen Arbeit

Fachgruppensprecher*innen:

Ziele und inhaltliche Schwerpunkte

Das Ziel sozialökologischer Transformation ist den Aufbau einer lebensfähigen und lebenswerten Gesellschaft mit Beziehungen, Strukturen und Wirtschaftsformen zu fördern, welche an den Bedürfnissen von Menschen und Natur ausgerichtet sind, statt die Grundlagen des Lebens bzw. die Natur in ihrer Gewachsenheit zu zerstören. Ein wesentlicher Zugang zum Thema ist dabei die Perspektive der sozialen Gerechtigkeit, die in der Sozialen Arbeit seit jeher eine zentrale Rolle spielt und die auf die Konzepte von ‚Klimagerechtigkeit' und kritischer Nachhaltigkeit auszuweiten ist. Die Klimakrise, ebenso wie die Zerstörung von Ökosystemen lassen sich als Folge globaler sozialer und ökologischer Ungleichheit und somit im Kern als Gerechtigkeitskrisen verstehen. So betrifft die Erderhitzung alle Menschen. Gleichzeitig sind Menschen, die über weniger Ressourcen verfügen, um sich, ihr soziales und ökologisches Umfeld zu schützen bzw. von diesem geschützt zu werden, deutlich vulnerabler hinsichtlich der sozialen und ökologischen Folgen. Dabei steht unter anderem die intergenerative Gerechtigkeit im Fokus und die Stärkung der Positionen von jungen Menschen, für die das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes im März 2021 wegweisend war.

Die Fachgruppe möchte einen ökozentrierten Paradigmenwechsel in der Sozialen Arbeit anstoßen, der Ökologie und kritische Nachhaltigkeit als Querschnittsaufgaben etabliert. Dementsprechend gilt es das aktuelle ‚Klimaregime' als Macht- und Gewaltverhältnis gegenüber Mensch und Natur in die Kritik zu nehmen und Visionen menschen- und naturfreundlicher gesellschaftlicher Regeneration und Transformation weiter zu entwickeln. Insbesondere Fragen des gelingenden Lebens und die Entwicklung einer humanen Gesellschaft jenseits von kapitalistischer Wachstumsideologien stehen im Fokus. Deshalb wird politische und aktivistische Arbeit in der Fachgruppe explizit mitgedacht, etwa in Kooperation mit Sozialverbänden, Umwelt- und Klimagerechtigkeitsgruppen. Weitere Ziele sind die Stärkung der Sprachfähigkeit von Sozialarbeitenden zu Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Klimakrisen, die Verankerung der Themen in Curricula von Studiengängen zur Sozialen Arbeit ebenso wie ein Hinwirken auf die Aufnahme der Rechte nichtmenschlicher Lebewesen sowie abiotischer Natur in die Professionsethik.

Arbeitsformen

Die Gruppe bietet regelmäßig ‚Stammtische‘ (ca. 2-stündige Onlineveranstaltungen) an: Hier stellen einzelne Mitglieder ihre fachlichen Perspektiven zum Thema dar und es besteht Raum für Austausch und Fragen. Auch gibt es Austausch über eine Mailingliste ebenso wie bei Fachgruppentreffen. Termine könnten bei den Fachgruppensprecherinnen erfragt werden. Darüber hinaus werden Informationen über eine Mailingliste ausgetauscht; zudem wird eine Online-Plattform zum ‚Wissens-Sharing‘ aufgebaut.

Neue aktive Mitglieder sind herzlich willkommen. Bei Interesse an einer Mitarbeit u.a. kontaktieren Sie gerne die Sprecherinnen.

Solidaritätserklärung "Letzte Generation"

Wir brauchen konsequente Klimapolitik im Sinne der Pariser Klimaziele statt Kriminalisierung von Klimaaktivist:innen!

„Wir haben die Wahl: Kollektives Handeln oder kollektiver Suizid.“ António Guterres, UN-Generalsekretär

Wir - Sozialarbeiter:innen aus Praxis, Lehre und Wissenschaft - solidarisieren uns mit der Letzten Generation und ihrem Anliegen, dass die Menschen, die uns politisch vertreten, endlich die für die Erreichung der Pariser Klimaziele notwendigen umfassenden Maßnahmen beschließen und umsetzen. Wir verurteilen die umfassende Kriminalisierung der Aktivist*innen und das Labeling der Letzten Generation als „Klima-RAF“ und als „terroristische Gruppierung“. Am 13. Dezember wurden im Rahmen einer Razzia auf der Basis des Vorwurfs der „Bildung einer kriminellen Vereinigung“, Häuser und Wohnungen von Angehörigen der Bewegung durchsucht. Uns scheint es unverhältnismäßig und ungerecht, dass Aktivist:innen kriminalisiert werden, die unsere Gesellschaft und unsere Regierung darauf aufmerksam machen, dass die eigenen Klimaziele nicht erreicht werden und darauf, dass es bei der Frage nach Klimaschutz immer auch um das (Über-)Leben von Menschen geht. Wir schließen uns ihrer Ausgangsmotivation an: Politische Veränderungen sind viel zu zögerlich und bleiben weit hinter den Maßnahmen zurück, die notwendig sind, um uns Menschen und die uns umgebene Natur ausreichend zu schützen, obwohl ...

  • bereits heute Menschen in Deutschland (bspw. infolge von Hitze) und v.a. in Ländern im Globalen Süden an den Folgen der globalen Klimakrise in Armutslagen geraten, fliehen müssen oder sterben (bspw. infolge von Dürren/Trinkwassermangel, Überschwemmungen und weiteren Naturkatastrophen),
  • die Klimakrise die zahlreichen weiteren ökologischen Krisen (bspw. Artensterben, Biodiversitätsverlust, Versauerung der Ozeane, Auftauen der Permafrostböden) verstärkt
  • Millionen von Menschen mit Fridays for Future auf die Straßen gegangen sind, um für eine (klima-)gerechte Zukunft zu demonstrieren und es unzählige Initiativen aus der Zivilgesellschaft gibt, die versuchen (klima-)gerechte Veränderungen zu initiieren (bspw. Health for Future, German Zero, Psychologists For Future, Scientist For Future)
  • die Gefährdungen ebenso wie die notwendigen Transformationsschritte wissenschaftlich so umfassend herausgearbeitet sind (bspw. Berichte des Weltklimarates).

Aufgrund der folgenden Argumente unterstützen wir das Anliegen der Letzten Generation, dass eine umfassende und schnelle sozial-ökologische Transformation notwendig ist:

Punkt 1: Klimagerechtigkeit, Nachhaltigkeit, ökosoziale Gerechtigkeit sind Kernthemen der Sozialen Arbeit

Die Soziale Arbeit hat als Profession und Disziplin das Ziel durch ihr Handeln soziale Gerechtigkeit und die Umsetzung der Menschenrechte zu fördern. Die Folgen der Klimakrise und der Zerstörung von Ökosystemen sind zutiefst verknüpft mit sozialen Ungleichheiten: So sind Menschen, die über wenig Ressourcen verfügen und kaum Verantwortung für das Entstehen dieser Krisen tragen, besonders stark von ihren Auswirkungen betroffen. Zudem sind ihre Erfahrungen und Perspektiven an den Stellen unterrepräsentiert, an denen Transformation politisch durchgesetzt werden kann. Besonders betroffen sind Menschen in Ländern im Globalen Süden, junge und alte Menschen, Menschen in Armutslagen ebenso wie Menschen, die rassistische, sexistische, ableistische u.a. Diskriminierungen erfahren. Die Frage nach ökologischer Gerechtigkeit ist zutiefst verwoben mit der Frage nach sozialer Gerechtigkeit und damit ist es die Aufgabe der Sozialen Arbeit, sich mit diesen Herausforderungen auseinanderzusetzen.

Ihr Auftrag, sich für den Schutz und die Regeneration von Menschen und der ökologischen Mitwelt einzusetzen, impliziert auch die Verantwortung zivilgesellschaftliches Engagement zu unterstützen und sich politisch für die Durchsetzung ihre Aufträge zu engagieren. Das anwaltschaftliche Mandat der Sozialen Arbeit enthält die Aufforderung, sich auf allen politischen Ebenen für die Bedürfnisse von Menschen zu engagieren. Dieses Engagement findet im Politiksystem nach seinen demokratischen Regeln statt und wird von außen, wenn notwendig, durch Irritationen ergänzt. Beides hat seine Berechtigung und eine abgestimmte Strategie des Engagements ist notwendig.

Punkt 2: Die Zeit ist jetzt!

U.a. die wissenschaftlich fundierten IPCC-Berichte verweisen darauf, welche fatalen Folgen weiteres nicht hinreichendes politisches Handeln hat und dennoch ist eine Umkehr nicht erkennbar. Unsere aktuelle Regierung befindet sich nicht auf dem von ihr propagierten Pfad, der die Erreichung der Pariser Klimaziele möglich macht. Im Gegenteil: Das Verkehrsministerium verfehlt nach dem Expertenrat der Bundesregierung seine Klimaziele völlig, umfassende Investitionen in fossile Projekte und überflüssige Straßenbauprojekte sind geplant und im Januar 2023 soll mit Lützerath wieder ein Dorf in NRW zerstört werden, damit der Konzern RWE weiter Kohle abbaggern und immense Profite einstreichen kann. Die Schäden dieser Handlungen werden, der Logik der Externalisierung folgend, der Gesellschaft und somit uns Menschen zugemutet.

„Wir sind auf der Autobahn in die Klimahölle und mit dem Fuß auf dem Gaspedal“ – sagte Antonio Guterres, UN-Generalsekretär zu Beginn der Welt-Klimakonferenz am 07.11.2022. Das Zitat schließt an den IPCC-Bericht aus dem Frühjahr 2022 an, in dem klar formuliert wird, dass wir mit unserer Art zu leben und zu wirtschaften auf eine „unlivable world“ zusteuern. Die Zeit, die notwendigen Veränderungen einzuleiten läuft ab. Zahlreiche Studien zum Stand der Klimaveränderungen und Naturzerstörungen verdeutlichen, dass wir dabei sind, verschiedene ökologische Kipppunkte zu erreichen. Deren Überschreitung hat zur Folge, dass bestimmte Ökosysteme (bspw. Permafrostböden) sich nicht mehr regenerieren können und zudem Kettenreaktionen weitreichender ökologischer und sozialer Folgeschäden in Gang gesetzt werden (bspw. Freisetzung von Methan). Trotz dieser dystopischen Szenarien, völkerrechtlicher Verträge (v.a. Pariser Klimaabkommen), zahlreicher Klimaschutzpläne und gerichtlicher Urteile (bspw. Bundesverfassungsgericht 2021) reichen die politischen Maßnahmen nicht aus, um die selbst gesetzten Ziele zu erreichen.

Punkt 3: Die Klimakrise wird als Bedrohung erlebt, der Aktivist:innen sich mit Zeit und Körpern entgegenstellen

Ein großer Teil der Bevölkerung erlebt die Klimakrise als Bedrohung. Vor allem unter jungen Menschen sind Angst-, Wut- und Ohnmachtsgefühle dominant, wenn sie an die Klimakrise denken. Eine resiliente Bewältigungsstrategie ist nicht Verdrängung oder Verharmlosung, sondern der Anschluss an Gemeinschaften und soziale Bewegungen, um kollektives Handeln einzufordern. Die meisten Aktivist:innen der Letzten Generation engagieren sich seit längerer Zeit in der Klimabewegung, haben Demos organisiert, Petitionen unterschrieben, mit Politiker:innen gesprochen und sehen gleichzeitig, dass die Veränderungen bei Weitem nicht ausreichen. So wurde nach dem größten Klimastreik von Fridays for Future im September 2019 ein Klimapaket von der Bundesregierung verabschiedet, das die Pariser Klimaziele torpediert und auch vom Bundesverfassungsgericht als unzureichend bewertet wurde. Das Urteil wurde damit begründet, dass durch unzureichende Klimapolitik nachkommende Generationen in ihren Freiheitsrechten eingeschränkt werden. Aus dieser nachvollziehbaren Verzweiflung heraus wird nun der gewaltfreie zivile Ungehorsam als Mittel mit der Hoffnung genutzt, dass dieses Vorgehen endlich die gesellschaftliche und politische Aufmerksamkeit darauf lenkt, dass die Klimapolitik der Bundesregierung unzureichend ist und damit eine Gefährdung für uns alle, v.a. aber für jungen Menschen und für Menschen in vulnerablen Lebenslagen, darstellt. Die rechtliche Grenzüberschreitung durch zivilen Ungehorsam steht dabei aus unserer Sicht in keinem Verhältnis zu den Grenzüberschreitungen, die durch unterlassenen Klimaschutz entstanden sind und entstehen werden.

Punkt 4: Die Forderungen der Letzten Generation sind nicht radikal

Die Forderungen der letzten Generation sind die Einführung eines Tempolimits von 100 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf Landstraßen und des bundesweiten 9-Euro-Tickets. Diese Forderungen sind hinsichtlich der jahrzehntelangen Diskussion nicht radikal. Auch an dieser Stelle lässt sich die Frage nach der Perspektive stellen: Ist es nicht radikal den bestehenden imperialen Lebens- und Wirtschaftsstil beizubehalten, wenn die Folgen bekannt und die Schäden sozial völlig ungerecht verteilt sind? Uns scheint es radikal, das System nicht zu ändern, obwohl wir wissen, dass es keine lebenswerte und gerechte Zukunft bietet. Unverhältnismäßig ist es auch, die Menschen zu kriminalisieren (bspw. Beschuldigung für Tod einer Berliner Radfahrerin, Vergleich Klima-RAF, Polizeirazzien, Vorbeugehaft/Gewahrsamnahme, permanentes Fordern und auch Durchsetzen höherer Strafen), die unserer Regierung aufzeigen, dass sie ihre Klimaziele verpasst. Menschen, die sich mit ihren Körpern auf Straßen setzen, Kleber als „Waffen“ nutzen und gewaltfrei agieren, werden stärker kriminalisiert als die Politiker:innen, Unternehmen und Institutionen, die zuwider einer gerechten Zukunft handeln.

Die Klimakrise ist auch ein Auftrag an die Sozialwirtschaft, also an soziale Einrichtungen und Verbände. Neben dem Auftrag der Profession Sozialer Arbeit, Menschen ein gerechteres Leben zu ermöglichen, haben Akteur:innen der Sozialwirtschaft auch Verantwortung ebenso wie Potentiale der Veränderung inne. Sie können selbst klimaneutral handeln, ebenso wie die Klimabewegung und soziale Bewegungen unterstützen und ihnen den Raum geben sich zu organisieren, vernetzen und somit stärker Gehör zu finden.

Wir solidarisieren uns mit dem Anliegen der Letzten Generation und verurteilen die Kriminalisierung der Bewegung. Anzuklagen wären die vielen Menschen an politischen Entscheidungsstellen, deren Klimaschutzmaßnahmen nicht ausreichen, um uns Menschen und unsere ökologische Mitwelt zu schützen, mit der wir zutiefst verbunden sind (Nahrung, Trinkwasser, Luft) und ohne die wir nicht überleben können.

Der aktuelle Diskurs lenkt davon ab, dass wir umfassende Transformationen brauchen und uns somit von der Idee des permanenten Wirtschaftswachstums, dem soziale, ökologische, gesundheitliche und künstlerische Belange fortwährend untergeordnet werden, verabschieden müssen!

Liebe Aktivist:innen der Letzten Generation: Danke für euren Mut!

Unterstützer:innen aus Praxis, Hochschulen und Wissenschaft der Sozialen Arbeit:

  1. Dieter Kulke, Professor für Soziologie, Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt
  2. Barbara Schramkowski, Diplom-Sozialpädgagogin und Professorin für Grundlagen und Methoden Sozialer Arbeit, Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen
  3. Jonas Einck, B.A. Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Ev. Hochschule R-W-L
  4. Helena Juliane Heider, B.A. Soziale Arbeit FHWS Würzburg, Ausbildung in der Solidarischen Landwirtschaft 
  5. Andrea Schmelz, Professorin für internationale Soziale Arbeit, Hochschule Coburg
  6. Daniel Rottke, Prof. für Sozialmedizin/Gesundheitswissenschaften/soziale Arbeit, Hochschule Neubrandenburg
  7. Marleen Gerhold, B.A. Soziale Arbeit, Frankfurt UAS, Offene Kinder- und Jugendarbeit
  8. Norbert Frieters-Reermann, Professor für Theorien und  Konzepte Sozialer Arbeit. katho NRW
  9. Susanne Spindler, Professorin für Soziale Arbeit und Migration, Hochschule Düsseldorf
  10. Karin E. Sauer, Dr. rer. soc., Dipl. Päd., M.A., Professorin für Sozialarbeitswissenschaft und Methoden Sozialer Arbeit, Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen
  11. Tino Pfaff, BA Soziale Arbeit, Umweltaktivist, Campaigner, Student MA Gesellschaftstheorie
  12. Andreas Rolfes, B.A. Soziale Arbeit, Ostfalia Wolfenbüttel
  13. Yari Or, Pädagogin und Professorin für Soziale Arbeit, Frankfurt University of Applied Sciences
  14. Dirk Wassermann, Soziologe, Sozialpädagoge, Gesundheitswissenschaftler, Professor für Sozialwissenschaften an der IU Hamburg
  15. Thomas Köhler, Dr. rer. pol., Dipl. Sozialwissenschaftler, Hochschule Hannover
  16. Maja Brickl, BA Soziale Arbeit, DHBW VS
  17. Tobias Ganske, M.A. Soziale Arbeit
  18. Johannes Verch, Dr. phil., Professur Soziale Arbeit Schwerpunkt Bildung für Nachhaltige Entwicklung ASH Berlin
  19. Vathsala Aithal, Dr. phil., Professorin für Internationale Soziale Arbeit, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt 
  20. Oscar Corman, Hochschule Bremen, Sprecher der AG Soziale Landwirtschaft in der DGSA
  21. Wolfram Stender, Professor für Soziologie, Hochschule Hannover
  22. Marc-Ansgar Seibel, Professor für Theorien und Konzepte (in) der Sozialen Arbeit, Hochschule Koblenz
  23. Anja Teubert, Diplom Sozialarbeiterin und Professorin für sozialraumorientierte Soziale Arbeit,  Duale Hochschule Baden-Württemberg,  Stuttgart 
  24. Chaitali Das, Professorin für Transnationale und Internationale Sozial Arbeit
  25. Kolja Flüger, B.A. Soziale Arbeit, Ostfalia WF, Demeter Imker
  26. Ralph Kirscht, Dr. theol., Dipl.-Heilpädagoge, Professor für Sozialwissenschaft an der SRH Hochschule in NRW
  27. Matthias Euteneuer, Dr. phil., Professor für Theorien und Methoden Sozialer Arbeit an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf
  28. Maria Knab, Professur Theorie, Praxis und Wissenschaft der Sozialen Arbeit, Ev. Hochschule Ludwigsburg, Campus Reutlingen
  29. Ronald Lutz, Soziologe und Kulturanthropologe, Prof i.R., FH Erfurt
  30. Ingo Stamm, University of Jyväskylä
  31. Günter Rausch, Sozialarbeiter, Professor für Gemeinwesenarbeit und Sozialmanagement, Stadtrat in Freiburg
  32. Yannick Liedholz, Doktorand, ASH Berlin
  33. Ulrike Igel, Sozarb./Sozpäd., Professorin für Soziale Arbeit im Sozialraum, FH Erfurt
  34. Isabelle Ihring, Professorin, Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Jugend, EH Freiburg
  35. Kerstin Rathgeb, Professorin für Allgemeine Pädagogik, Evangelische Hochschule Darmstadt
  36. Gianluca Giongo, M.A. Soziale Arbeit, verbandliche Kinder- und Jugendarbeit, Lehrbeauftragter an der EH Darmstadt
  37. Alexandra Rau, Dipl. Sozialpädagogin und Professorin für Theorien und Methoden Sozialer Arbeit, EH Darmstadt
  38. Lisa Dörfler, TH Nürnberg
  39. Lisa Trettler, B.A. Soziale Arbeit, katholische Hochschule NRW/Aachen 
  40. Petra Da?ková, M.S.W., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg - Schweinfurt (FHWS)
  41. Jens Wurtzbacher, Professor für Sozialpolitik, Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB)
  42. Benjamin Benz, Dr. rer. soc., Dipl.-Soz.Arb. (FH), Professor für Politikwissenschaft / Sozialpolitik an der Evangelischen Hochschule R-W-L in Bochum und dortiger Leiter des Sozial-Wissenschaftsladens
  43. Laura Maren Harter, Soziale Arbeit M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, katho NRW
  44. Sabrina Heinl, Praxisforschung in Sozialer Arbeit und Pädagogik M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, IU Internationale Hochschule 
  45. Nikolaus Meyer, Prof. Dr., Professor für Profession und Professionalisierung Sozialer Arbeit, Hochschule Fulda
  46. Michael Opielka, Prof. Dr. habil. Dipl. Päd., Professor für Sozialpolitik an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und wiss. Leiter des ISÖ - Institut für Sozialökologie in Siegburg
  47. Janine Birwer, Diplom-Sozialpädagogin und Lehrkaft für besondere Aufgaben an der TH Köln, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
  48. Christian Spatscheck, Prof. Dr., Professor für Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit an der Hochschule Bremen, Fakultät Gesellschaftswissenschaften, Co-Vorsitzender Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit
  49. Gesa Langhoop, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Hochschule Fulda
  50. Christina Cazzini, Dipl.-Sozialpädagogin; M.A. Soziale Arbeit; Doktorandin Soziale Arbeit Hochschule Fulda
  51. Tanja Kleibl, PhD, Prof. Social Work, Migration and Diversity, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS)
  52. Daniel Peipp, M.A. Soziale Arbeit, Lehrbeauftragter EH Ludwigsburg
  53. Leonie Wagner, Prof.Dr., Professorin für Pädagogik und Soziale Arbeit, HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen 
  54. Christine Englert, M.A. Sozialarbeiterin 
  55. Dominic Zimmermann, Soziologe und Senior wissenschaftlicher Mitarbeiter Hochschule Luzern
  56. John Wolf, Sozialarbeiter (B.A.), Aachen 
  57. Andrea Dischler, Sozialarbeiterin, Prof.in. Dr.in., Professorin für Familien-, Kinder- und Jugendhilfe, Fakultät Soziale Arbeit München, Kath. Stiftungshochschule (KSH) München
  58. Katrin Liel, Diplom-Sozialpädagogin (FH), Prof. Dr., Professorin für gesundheitswissenschaftliche Grundlagen Sozialer Arbeit, Fakultät Soziale Arbeit, Hochschule Landshut
  59. Elke Schimpf, Professorin für Theorie und Methoden der Sozialen Arbeit, Ev. Hochschule Darmstadt
  60. Julian Sehmer, Verw.-Prof. Soziale Arbeit an der HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen und Sprecher des Instituts für Theorie und Empirie des Sozialen (ITES)
  61. Sebastian Klus, Diplom-Sozialarbeiter (FH), Prof. Dr., Professor für Konzepte und Methoden der Sozialen Arbeit, Katholische Hochschule Freiburg
  62. Carola Kuhlmann, Professorin für Erziehungswissenschaft, Ev. Hochschule Bochum
  63. Heike Gumz, Dipl. Soz.-Päd. (FH), M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Kassel und der HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen
  64. Carla Höfer, Sozialarbeiterin (M.A.) Köln
  65. Anja Kerle, Sozialarbeiterin, Dr.in, Hochschullehrerin in der Sozialen Arbeit, FH Vorarlberg; Mitgründerin der AG Klimagerechtigkeit & Soziale Arbeit in Österreich (ogsa)  
  66. Helen Peter, B.A. Soziale Arbeit & Klimagerechtigkeitsreferentin
  67. Anna Kasten, Prof*in, Dr*in, Professur für Soziale Arbeit mit den Schwerpunkten Gender und Diversity, Ernst-Abbe-Hochschule Jena
  68. Desirée Roosingh, Sozialpädagogin (M.A.), Bildungsreferentin und Fachpromotorin für Wirtschaft, Arbeit und Menschenrechte
  69. Sabrina Zillig, Doktorandin der Sozialen Arbeit Universität Kassel, Hochschule Koblenz
  70. Karsten Kiewitt, Professor für Inklusionspädagogik mit dem Schwerpunkt Menschen mit Beeinträchtigungen und Soziale Teilhabe, Hochschule Clara Hoffbauer Potsdam
  71. Michael May, Sprecher des Hessischen Promotionszentrums Soziale Arbeit
  72. Ilker Ataç, Professor für Politik Sozialer Arbeit, Hochschule Fulda
  73. Stefanie Sauer, Professorin für Methoden der Sozialen Arbeit, BTU Cottbus-Senftenberg
  74. Levina Marx, BA Soziale Arbeit, Evangelische Hochschule Darmstadt 
  75. Johanna Voß, B.A. Soziale Arbeit, EH Darmstadt
  76. Michael Tunç, Prof. Dr., HAW Hamburg, Department Soziale Arbeit, Professur für Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft
  77. Caroline Schmitt, Professorin für Migrations- und Inklusionsforschung, Universität Klagenfurt
  78. Ersan Özdemir, Dipl. Sozialarbeiter, MA Sozialarbeitswissenschaftler, Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Universität Hildesheim)
  79. Susanne Dyhr, Dipl. Sozialarbeiterin, MA Kulturwissenschaftlerin, Akademische Mitarbeiterin, BTU Cottbus-Senftenberg
  80. Erika Schulze, Professorin für Kindheits- und Jugendsoziologie, Fachhochschule Bielefeld
  81. Anja Schmidt, B.A. Soziale Arbeit, Arbeit im Bereich Zufluchtswohnungen, Berlin
  82. Panajoti Koça (Sozialpädagoge M.A.) Empowerment-Space.de 
  83. Annita Kalpaka, Professorin i.R., HAW-Hamburg, Department Soziale Arbeit
  84. Ulrich Pfeifer-Schaupp, Dr. rer.soc., Professor em. für Wissenschaft Soziale Arbeit, Evang. Hochschule Freiburg
  85. Constantin Wagner, Dr. rer.soc., Professor für Erziehungswissenschaft, Universität Mainz
  86. Dirk Oesselmann, Professor für Gemeindepädagogik, Beauftragter für Internationalisierung, Evangelische Hochschule Freiburg
  87. Barbara Schäuble, Professur für diversitätsorientierte Soziale Arbeit, ASH Berlin
  88. Kerstin Balkow, Doktorandin, Hochschule Darmstadt 
  89. Karin Michel, Professorin für Ethik an der Evangelischen Hochschule RWL, Bochum
  90. Melanie Dieterle, B.A. Soziale Arbeit, Freiburg
  91. Karen Wagels, Professur Psychologie in der Sozialen Arbeit, Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
  92. Andreas Guth, Dipl. Päd., Tübingen
  93. Gesa Köbberling, Professur für Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft, Evangelische Hochschule Freiburg
  94. Konstantin Hardi Lobert, Diakon (Sozialarbeiter/Sozialpädagoge B.A. & Gemeindepädagoge B.A.) Ev. Hochschule Bochum
  95. Christine Rehklau, Professur für Diversität und interkulturelle Soziale Arbeit, FH Erfurt
  96. Susanne Maurer, Professorin (i.R.) für Erziehungswissenschaft/Sozialpädagogik an der Philipps-Universität Marburg
  97. Milena Konrad, M.A. Soziale Arbeit, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HAW Hamburg, Department Soziale Arbeit
  98. Ingar Abels, Dr. phil., Co-Sprecherin AG Klimagerechtigkeit und sozialökologische Transformation in der DGSA
  99. Veronika Rosenberger, M.A. Soziale Arbeit, Promovendin
  100. Anja Lentz-Becker, M.Sc. in Public Health,  Promovendin FB Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung, Universität Vechta in Kooperation mit Hochschule Neubrandenburg
  101. Jessica Eckhardt M. A. Soziale Arbeit, WiMi Ostfalia Hochschule
  102. Rahel Gugel, Professorin für Recht in der Sozialen Arbeit, Duale Hochschule Villingen-Schwenningen
  103. Ariane Brenssell, Professur für Diagnostik und Intervention in der Sozialen Arbeit, Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
  104. Louisa Schubert, Soziale Arbeit / Umweltpädagogik, Pferd und Pfütze, Aachen
  105. Claus Melter, Prof. Dr. FH Bielefeld
  106. Oliver Bierhoff, Dr. phil., Soziologe, Professor für Soziologie, Studiengangsleiter M.A. Sozialwissenschaftliche Transformationsstudien, Fachhochschule Bielefeld
  107. Susanne Ring, Professorin für Kunst und Ästhetik in sozialen und pädagogischen Handlungsfeldern, Bildende Kunst, Fachhochschule Bielefeld
  108. Cornelia Giebeler, Prof`in, Dr. Sozial-und Erziehungswissenschaftliche Theorien und Methoden, University of Applied Studies Bielefeld
  109. Karen Heid, B.Sc. Wirtschaftspsychologie, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachbereich Sozialwesen, FH Bielefeld
  110. Marion Keßler, Studierende der Sozialen Arbeit, FH Bielefeld
  111. Gina Settertobulte, Pädagogik der Kindheit, FH Bielefeld
  112. Hannah Zagray, Soziale Arbeit, FH Bielefeld
  113. Moana Rahe, Soziale Arbeit, FH Bielefeld
  114. Udo Seelmeyer, Dr. Phil., Professor für Sozialarbeitswissenschaft, FH Bielefeld
  115. Homringhaus, Malte, Soziale Arbeit Fachhochschule Bielefeld
  116. Melanie Plößer, Professorin für Sozialarbeitswissenschaft an der FH Bielefeld
  117. Marvin Joester, Sozialarbeiter und Sexualpädagoge, Bielefeld
  118. Clara Heil, Sozialarbeiterin, Bielefeld/Osnabrück
  119. Janika Nerlich, Sozialen Arbeit, FH Bielefeld
  120. Emil Pfafferott, BA Soziale Arbeit, FH Bielefeld
  121. Christina Papadopoulos, BA Soziale Arbeit, FH Bielefeld
  122. Miriam Unger, Studentin Soziale Arbeit an der FH Bielefeld
  123. Martina Wanner, Professorin für Methoden und Arbeitsformen Sozialer Arbeit, Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen
  124. Kerstin Spieker, Studierende Soziale Arbeit, FH Bielefeld
  125. Isabell Bartlreiher, Sozialarbeiterin, Rottenburg a. N.
  126. Klara Lammers, Sozialarbeiterin M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, FH Bielefeld
  127. Heidrun Wulfekühler, Professorin für Sozialarbeitswissenschaften mit dem Schwerpunkt Ethik, Hochschule Hannover
  128. Jessica Amberg, Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg
  129. Anja Reinecke-Terner, Dr.in, Professorin für Sozialarbeitswissenschaften mit dem Schwerpunkt Kinder-und Jugendhilfe sowie Schulsozialarbeit, Hochschule Hannover, Fakultät V
  130. Karina Isernhinke, LfbA, Hochschule Hannover
  131. Julia Franz, Professorin für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Fallverstehen an der Alice Salomon Hochschule Berlin
  132. Sonja Hinz, Studierende Soziale Arbeit, FH Bielefeld
  133. Marit Witte, Studierende Soziale Arbeit, Hochschule Hannover, Fakultät V
  134. Tamara Mandl, M.A., Sozialarbeiterin
  135. Mobiles Palliativteam Graz und externe Lehrende an der FH Johanneum (Österreich)
  136. Florence Fritz, M.A., Sozialarbeiterin Gemeinwesenarbeit, Tirol
  137. Kerstin Eichhorn-Wehnert, Lehrende Sozialpädagogin, Hochschule Coburg
  138. Elli Jonuz, Professorin für Migration und Internationales, Hochschule Hannover
  139. Moritz Tebbe, Promovierender, Leuphana Universität Lüneburg
  140. Beatrix Thomasi, Pädagogin M.A., Lehrbeauftragte, Hochschule Hannover Fak. V
  141. Ioanna Menhard, Dipl.-Päd., wissenschaftliche Mitarbeiterin, Hochschule RheinMain
  142. Claudia Lohrenscheit, Hochschule Coburg, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit
  143. Stefanie Pietsch, Dr.in, Forschungsreferentin Evangelische Hochschule Freiburg
  144. Heiko Löwenstein, Dr., Professor für Theorien, Konzepte und Methoden Sozialer Arbeit mit Schwerpunkt Inklusion, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
  145. Stefan Borrmann, Dr., Professor für internationale Sozialarbeitsforschung, Hochschule Landshut
  146. Carla Wesselmann, Dr.in, Prof.in für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Wissenschaften der Behinderung (Disability Studies),, Hochschule Emden-Leer., Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit
  147. Anastasia Paschalidou, Dr.in, Prof.in für Ausserschulische Jugendbildung, Politischen Bildung, Jugendsozialarbeit und Jugendhilfe und Schule, Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit
  148. Nicole Rosenbauer, Dr. phil., Professorin für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe, FH Erfurt
  149. Amelie Schütte, Studentin Soziale Arbeit EH Freiburg
  150. Andreas Eickhorst, Dr. rer nat., Professor für Psychologische Grundlagen der Sozialen Arbeit, Hochschule Hannover
  151. Svenja Teschner, Studentin der Sozialen Arbeit (B.A), Alice-Salomon-Hochschule Berlin
  152. Barbara Witkowski, Soziale Arbeit (B.A.), ASH Berlin
  153. Alexander Klügl, Soziale Arbeit (B.A.) ASH Berlin
  154. Mia Washofer, Studentin der Sozialen Arbeit (B.A.), Alice-Salomon-Hochschule Berlin
  155. Tim Witt Student der Sozialen Arbeit (B.A), Alice-Salomon-Hochschule Berlin
  156. Cathleen Lemke, Studentin Soziale Arbeit (B.A.), Alice-Salomon-Hochschule Berlin
  157. Alex Klein, MSW, Dozent, Saxion Hogeschool Enschede
  158. Eva Fleischer, Dr.in Professorin am Department für Soziale Arbeit, Management Center Innsbruck, Innsbruck
  159.  
  160. Stand: 27.01.23 - Neue Unterschriften werden regelmäßig mit aufgenommen unter: https://ep.mafiasi.de/p/Erstunterzeichner*innen_Solidarit%C3%A4t_LG

Position Paper: No War in Ukraine!

Position Paper of Expert Groups of the German Association of Social Work (DGSA)

Position Paper of Expert Groups of the German Association of Social Work (DGSA)
As the expert groups for Flight, Migration, and Critique of Racism and Anti-Semitism and for
International Social Work within the German Association of Social Work we initiated this
position paper because we work closely with people and communities affected by forced
migration, violence, oppression and injustice. Amplifying the statements of the International
Federation of Social Work from the 24th of February 2022 and of the International Association
of Schools of Social Work from the 26th of February 2022, we stand decidedly with the people
of Ukraine and against the unlawful violent attack of the Russian government on the Ukrainian
territory. We are horrified by bombardments of civilian buildings and the extremely dangerous
attack on the Chernobyl complex. We condemn any form of imperialism, proxy wars and
national populism which are working against a peaceful cohabitation in a diverse globalized
world.

As Social Work scientific community and practitioners, we know how quickly relationships
can be destroyed and how long and painful the way of recovery and healing can be. We call on
Russian officials to immediately seize military activities and, on all actors, to use all means to
restore peace and provide safety to the people of Ukraine. We are in solidarity with Social
Workers and other people of good will in Ukraine and in neighbouring countries providing
emergency care to those affected by violence and possible forced out of their homes. Learning
from other crises, we urge all actors to create conditions in which local Social Workers,
researcher and scientists and as well other local experts can lead the response, supported by
international actors but remaining the lead actors as they know best the local circumstances.
Policies and resources of the European Union must reflect a welcoming attitude towards those
seeking safety. People from Ukraine and beyond should have the choice of where they go. The
German government should stand up for this freedom of movement within the EU. As Social
Work scientific community and practitioners in Germany, we call on the German government
to provide adequate resources to host those seeking safety in Germany. We call on the German
government to hold safe passages open and enable persons fleeing from Ukraine an
unbureaucratic entry to Germany with an ensured perspective to stay in Germany.

Discretionary powers that support people unbureaucratically to be able to stay in Germany (e.g.
in the extension of the visa-free stay, about a study, work, family reunification) should be fully
exploited. From our experience, we know that community-based strategies and decentralized
accommodations work best to provide people with a sense of safety and the ability to regain
control over their lives. We urge the government to ensure that Ukrainian persons in Germany
gain without unnecessary delays access to education, health care, adequate housing and the
labour market. Restrictive policies implemented in past years must be reverted not only for
Ukrainians but for all asylum seekers in Germany.

We call on our communities to welcome the people seeking refuge in Germany and support
them. This is best done in mutual dialogue and with an attitude of partnership and solidarity. At
the same time, we refuse any generalization of negative sentiments, hatred or discrimination
against people who identify themselves or are identified by others as Russian. We expressly
stand by the brave people in Russia and Russian people everywhere who have initiated protests
and acts of civil disobedience to show that they desire peace and are against the military acts of
their government.

We stand united with all people of good will working for peace and justice across national
borders. In times where many forces try to divide and polarize this world, as Social Workers
we seek common ground for the work of justice, peace and solidarity. We recall the pacifist
traditions and roles of our profession in the international peace movement fighting for and
defending democracy and human rights while facing wars in the past in Europe and beyond.
Most importantly, we expand our solidarity to those who have been confronted with the inherent
violence of borders in Ukraine and all over the world and we appeal to political leaders in
Germany, EU and across the globe to make every possible effort to render wars and armed
conflicts obsolete.

27th of February 2022
The German Association of Social Work (DGSA) and its expert groups:
Expert Group for Flight, Migration, and Critique of Racism and Anti-Semitism
Expert Group for International Social Work
Expert Group for Research
Expert Group for Climate Justice
Expert Group for Case Management in Social Work
Expert Group for Physical Activity, Sport and the Body
Expert Group for Ethics and Social Work
Expert Group for Social Work and Digitalization
Expert Group for Gender
Expert Group for Theory and Science of Social Work

Additional DGSA Groups and other entities are welcome to add their signatures by contacting
Petra Danková, Co-speaker of the Expert Group for Flight, Migration, and Critique of Racism
and Anti-Semitism (DGSA) at petra.dankova(at)fhws.de.

Literaturempfehlungen

zu den Themen Klimagerechtigkeit und sozialökologische Transformation im Kontext Sozialer Arbeit

  • Abels, Ingar/Liedholz, Yannick/Schaffert, Astrid/Schramkowski, Barbara (2022): Nachhaltigkeit: Die Zeit wird knapp. In: Sozialwirtschaft aktuell, 32. Jg., Heft 10, S. 1–3.
  • Afeworki Abay, Robel & Schmitt, Caroline (2022): Die Kolonialität der Klimakrise. Postkoloniale Kritik und konviviale Perspektiven. In: T. Pfaff, B. Schramkowski, & R. Lutz (Hrsg.), Klimakrise, sozialökologischer Kollaps und Klimagerechtigkeit: Spannungsfelder für Soziale Arbeit (S. 206-215). Weinheim: Beltz-Juventa. 
  • AK KRISA (Hg.) (2015): Kritische Soziale Arbeit Im globalen Kontext. Dokumentation einer Fachtagung an der OTH Regensburg. Regensburg. Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg.
  • AGJ Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (2020): How dare you? Die Verantwortung der Kinder- und Jugendhilfe für die Umsetzung ökologischer Kinderrechte. Diskussionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe. www.agj.de/fileadmin/files/positionen/2020/How_dare_you.pdf (Abruf 05.03.2021).
  • Bartosch, U. (2020): Nachhaltigkeit ohne Soziale Arbeit? Entdecke die Weltrettung als sozialpädagogisches Projekt! In: Birgmeier, B. / Mührel, E., Winkler, M. HrgsIn):Sozialpädagogische SeitenSprünge. Weinheim 2020; S. 19-32.
  • Becker, Egon (2016): Keine Gesellschaft ohne Natur. Beiträge zur Entwicklung einer Sozialen Ökologie. Frankfurt (Main): Campus Verlag.
  • Bestvater, K. Pätzhold, H. (2020): Nachhaltigkeit, Sozialpädagogik und die Sustainable Development Goals - eine Beziehung mit Zukunft? In: Birgmeier, B. / Mührel, E., Winkler, M. HrgsIn):Sozialpädagogische SeitenSprünge. Weinheim 2020; S. 191-197.
  • Böhnisch, L. : Sozialpädagogik der Nachhaltigkeit. Weinheim 2020
  • Böhnisch, Lothar (2018): Die Verteidigung des Sozialen. Ermutigungen für die Soziale Arbeit. 1. Auflage. Weinheim, Basel: Beltz Juventa (Zukünfte).
  • Boulet, Jean Jaak/Krauss, Ernst Jürgen/Oelschlägel, Dieter (1980): Gemeinwesenarbeit als Arbeitsprinzip. Bielefeld: AJZ-Druck & Verlag.
  • Braches-Chyrek, Rita; Sünker, Heinz (Hg.) (2017): Soziale Arbeit in gesellschaftlichen Konflikten und Kämpfen. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.
  • Brodowski, Michael/Verch, Johannes (Hrsg.) (2016): Informelles Lernen vor Ort. Sein Beitrag zu BNE und zur nachhaltigen Kommunal- und Regionalentwicklung. (Schriftenr. Öko­logie und Erziehungswissen­schaft der Kommission Bildung für nachhaltige Entwicklung der DGfE). Opladen, Berlin, Toronto; Barbara Budrich.
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend BMFSFJ (2020): 16. Kinder- und Jugendbericht. Förderung demokratischer Bildung im Kindes- und Jugendalter. Berlin: Piereg Druckcenter. 
  • Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit BMU/Umweltbundesamt UBA (Hrsg.) (2020): Zukunft? Jugend fragen! Umwelt, Klima, Politik, Engagement – Was junge Menschen bewegt. Rostock: BMU-Publikation. 
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit BMU (Hrsg.) (2017): Zukunft? Jugend fragen! Nachhaltigkeit, Politik, Engagement – eine Studie zu Einstellungen und Alltag junger Menschen. Berlin.
  • Cazzini, Christina (2021): Zivilgesellschaftliches Engagement der Jugendbewegung »Fridays for Future« - ein kritischer Seismograph demokratischer Verhältnisse - Fragen nach demokratischen Möglichkeitsräumen - auch für die Soziale Arbeit (Blätter der Wohlfahrtspflege 03/2021).
  • Cazzini, Christina (2022): Gemeinsam Handeln im Dazwischen - Empirische Aspekte und Impulse zum Politischen Sozialer Arbeit am Beispiel der Jugendbewegung »Fridays for Future« (Soziale Arbeit/ DZI 11/22). 
  • Das C/Or Y (2022) Wer spricht für wen um die Erde zu retten? Repräsentation und ökologische Gerechtigkeit in der Sozialen Arbeit. In: Pfaff T, Schramkowski B and Lutz R (eds) Klimakrise, Sozialökologischer Kollaps und Klimagerechtigkeit.
  • Deutscher Caritasverband DCV (2020): Klimaschutz ambitioniert und sozial gerecht gestalten. Hintergrundpapier des Deutschen Caritasverbandes zur 20. Delegiertenversammlung 2020. www.caritas.de/klimaposition (Abruf 11.3.2021).
  • Dominelli, Lena (2012): Green Social Work: From Environmental Crises to Environmental Justice. Oxford University Press
  • Dominelli, Lena (Hrsg.) (2018): The Routledge Handbook of Green Social Work. Routledge London
  • Dörfler, Lisa (2022):  Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession. In: Pfaff, T. et al. (Hg.): Klimakrise, Sozialökologischer Kollaps und Klimagerechtigkeit. Spannungsfelder für Soziale Arbeit. Weinheim: Beltz Juventa. S. 81-90.
  • Dörfler, Lisa/Stamm, Ingo (2022): Nachhaltigkeit und Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession. In: Liedholz, Yannick/Verch, Johannes (Hg.): Nachhaltigkeit und Soziale Arbeit. Grundlagen, Bildungs­verständnisse, Praxisfelder. Opladen: Barbara Budrich. S. 81-92.
  • Dreyer, Marcel/Klus, Sebastian (2017). Das Konzept der Nachhaltigkeit und sein Beitrag für die Menschenrechtsprofession Soziale Arbeit. In: Gögercin, Süleyman/Sauer, Karin E. (Hg.). Neue Anstöße in der Sozialen Arbeit. Wiesbaden: Springer VS. S. 59–80.
  • Elsen, Susanne (2011). Ökosoziale Transformation. Solidarische Ökonomie und die Gestaltung des Gemeinwesens. Neu-Ulm: AG-SPAK. 
  • Elsen, Susanne (2018): Nachhaltigkeit. In: Hans-Uwe Otto, Hans Thiersch, Rainer Treptow und Holger Ziegler (Hg.): Handbuch Soziale Arbeit. München: Ernst Reinhardt Verlag, S. 1055–1066.
  • Elsen, Susanne (2018). Solidarische Ökonomie. In: Blätter der Wohlfahrtspflege. 165. Jg. (6). S. 206–210. DOI: 10.5771/0340-8574-2018-6-206.
  • Elsen, Susanne/Aluffi-Pentini, Anna/Seibel, Friedrich W. (Hg.) (2013): Gesellschaftlicher Aufbruch, reale Utopien und die Arbeit am Sozialen. 1. Auflage. Bozen Italy: BU Press Bozen-Bolzano University Press.
  • Erickson, Christina L. (2018): Environmental Justice as Social Work Practice. Oxford University Press
  • Gray, Mel, Coates, John, & Hetherington, Tiani (Hrsg.) (2012): Environmental social work. Routledge London
  • Großmann, Katrin (2018): Just City. In: Dieter Rink und Annegret Haase (Hg.): Handbuch Stadtkonzepte. Analysen, Diagnosen, Kritiken und Visionen. Wien: UTB GmbH, S. 169–191.
  • Harth, Annette (2022): Nachhaltigkeit. In: Kessl, Fabian/Reutlinger, Christian (Hg.): Sozialraum. Eine elementare Einführung. Wiesbaden: Springer VS. S. 693-704
  • Heinrich, J. (2014): Wie wirken sich Feinstaub und andere Autoabgase auf die Gesundheit von Kindern aus? In: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte BVKJ-Schwerpunktbroschüre: Gesunde Umwelt – ein Grundrecht für Kinder und Jugendliche. S. 19-22.
  • Kirscht, Ralph (2022): Soziale Arbeit als spirituelle und öko-soziale Profession. Überlegungen zu einer Weiterentwicklung der Menschenrechtsprofession Soziale Arbeit, in: Soziale Arbeit 6.2022, S. 225-231
  • Klus, Sebastian & Schramkowski, Barbara (2023): Was bedeutet sozialökologische Transformation? Denkanstöße zum Begriff. In: Blätter der Wohlfahrtspflege. Schwerpunktheft ‚Sozialökologische Transformation‘. H. 1/2023. S. 3-5.
  • Klus, Sebastian & Schramkowski, Barbara (2022): Gender Climate Gap. Zur Notwendigkeit des Zusammendenkens von Klima- und Geschlechtergerechtigkeit. In: Pfaff, T. et al. (Hg.): Klimakrise, Sozialökologischer Kollaps und Klimagerechtigkeit. Spannungsfelder für Soziale Arbeit. Weinheim: Beltz Juventa. S. 229-241
  • Klus, Sebastian & Schramkowski, Barbara (2023): Was bedeutet sozialökologische Transformation? Denkanstöße für die Soziale Arbeit, in: Blätter der Wohlfahrtspflege 1/2023, S. 3-5.
  • Kunstreich, Timm (2018): Commons als Sozialgenossenschaften in der Sozialen Arbeit. In: Stehr, J./Anhorn, R./Rathgeb, K. (Hrsg.): Konflikt als Verhältnis - Konflikt als Verhalten - Konflikt als Widerstand. Widersprüche der Gestaltung Sozialer Arbeit zwischen Alltag und Institution. Wiesbaden: Springer VS, S. 265–277.
  • Liedholz, Yannick (2020): Klimawandel begreifen. Methoden für die pädagogische Arbeit. Berlin: Mittelhof e.V.  
  • Liedholz, Yannick (2021): Berührungspunkte von Sozialer Arbeit und Klimawandel. Perspektiven und Handlungsräume. Opladen: Barbara Budrich.
  • Liedholz, Yannick (2021): Klimagerechte Soziale Arbeit im Jahr 2035. In: alice, Nr. 41, S. 32.
  • Liedholz, Yannick (2021): Klimagerechtigkeit als besserer Klimaschutz. Ein Impuls für die Soziale Arbeit. In: FORUM sozial, 3/2021, S. 25–30.
  • Liedholz, Yannick (2021): Nach der Tragödie von Sinzig. Überlegungen zum Katastrophenschutz in der Sozialen Arbeit. In: Soziale Sicherheit, 70. Jg., 10/2021, S. 358–361.
  • Liedholz, Yannick (2022): Konzepte von Klimagerechtigkeit im Kontext Sozialer Arbeit. In: Pfaff, Tino/Schramkowski, Barbara/Lutz, Ronald (Hg.): Klimakrise, sozialökologischer Kollaps und Klimagerechtigkeit. Spannungsfelder für Soziale Arbeit. Weinheim, Basel: Beltz Juventa Verlag, S. 69–80.
  • Liedholz, Yannick (2022): Hitze und Soziale Arbeit. Der Ruf nach Hitzeaktionsplänen wird lauter. In: Soziale Sicherheit, 71. Jg., 10/2022, S. 361–365.
  • Liedholz, Yannick/Verch, Johannes (Hg.) (2023): Nachhaltigkeit und Soziale Arbeit. Grundlagen, Bildungs­verständnisse, Praxisfelder. Opladen: Barbara Budrich.
  • Limbrunner, Alfons/van Elsen, Thomas (Hg.) (2013). Boden unter den Füßen: grüne Sozialarbeit - soziale Landwirtschaft - Social Farming. Weinheim/Basel: Beltz/Juventa.
  • May, Michael (2017): Soziale Arbeit als Arbeit am Gemeinwesen. Ein theoretischer Begründungsrahmen. Opladen: Verlag Barbara Budrich.
  • Moegling, Klaus (2020): Neuordnung. Eine friedliche und nachhaltig entwickelte Welt ist (noch) möglich : Analyse, Vision und Entwicklungsschritte aus einer holistischen Sicht. 3. Auflage. Opladen/Berlin: Verlag Barbara Budrich.
  • Mührel, Eric (2020): Sozialpädagogik - eine Reformulierung. Transgenerative Ethik, das Parlament der Dinge und transformative Bildung als Grundlage für eine humane und nachhaltige Entwicklung. In: Bernd Birgmeier, Eric Mührel und Michael Winkler (Hg.): Sozialpädagogische SeitenSprünge. Einsichten von außen, Aussichten von innen: Befunde und Visionen zur Sozialpädagogik. Weinheim: Beltz Juventa, 166-173.
  • Or Y (2022) Regenerative Praxis in der Sozialen Arbeit. In: Pfaff T, Schramkowski B and Lutz R (eds) Klimakrise, Sozialökologischer Kollaps und Klimagerechtigkeit. Spannungsfelder für Soziale Arbeit. Weinheim - Basel: Beltz-Juventa, pp.248-265.
  • Or Y (2022) Faire Zitierpraxis und sozialökologische Gerechtigkeit (Fair Citation Practice and Eco-Social Justice). In: Pfaff T, Schramkowski B and Lutz R (eds) Klimakrise, Sozialökologischer Kollaps und Klimagerechtigkeit. Spannungsfelder für Soziale Arbeit. Weinheim - Basel: Beltz-Juventa, pp.242-246.
  • Or Y (2021) Regenerative Practice as Transformative Design Framework. In: Leitão  RM, Men I, Noel L-A, et al. (eds) PIVOT 2021 - Dismantling / Reassembling: Tools for Alternative Futures. Conference Proceedings. OCAD University, 226-230.
  • Or Y (2022) Verflechtungen sehen, Verbindungen leben: Regenerative Praxis in der Sozialen Arbeit. Zeitschrift für Sozialpädagogik (Themenheft: Soziale Arbeit in Anthropozän).(4).
  • Or Y and Bromberger N (forthc. 2023) Praxisbuch Transformation dekolonisieren. Ökosozialer Wandel in der sozialen und pädagogischen Praxis (Practice book Decolonizing Transformation. Eco-social Change in Social and Educational Practice). Frankfurt: Beltz Juventa.
  • Ott, Konrad/Dierks, Jan/Voget-Kleschin, Lieske (Hrsg.) (2016): Handbuch Umweltethik. Stuttgart: J.B. Metzler.
  • Pfaff, Tino; Schramkowski, Barbara & Lutz, Ronald (2022) (Hg.): Klimakrise, Sozialökologischer Kollaps und Klimagerechtigkeit. Spannungsfelder für Soziale Arbeit. Weinheim: Beltz Juventa
  • Pieper, Jonas (2020): Klimakrise: Fünf Chancen einer sozial-ökologischen Wende für die Freie Wohlfahrtspflege. In: BdW 167 (2), S. 43–46. 
  • Richter, Helmut (2019): Sozialpädagogik - Pädagogik des Sozialen. Grundlegungen, Institutionen und Perspektiven der Jugendbildung. 2. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Schmelz, A. (2021) Green social work für eine post-pandemische Welt: Klimakrise, Covid-19 und das Antropozän. In: Lutz, R. Steinhausen, J, Kniffki (HrsgIn): Corona, Gesellschaft und Soziale Arbeit. Neue Perspektiven und Pfade. Weinheim 2021, S. 193-219.
  • Schmelz, A. (2019): Klimawandel, globale Migration und "Green(ing) Social Work. Ein ökosozialer und transdisziplinärer Kompass für die internationale Soziale Arbeit, in: Schwinger, Elke (Hg.): Das Anthropozän im Diskurs der Fachdisziplinen, Marburg: Metropolis Verlag, S. 49-68.
  • Schmidt, Alfred (2016): Der Begriff der Natur in der Lehre von Marx. Hamburg: CEP Europäische Verlagsanstalt.
  • Schmidt, Marcel (2021): Eine theoretische Orientierung für die Soziale Arbeit in Zeiten des Klimawandels. Von der ökosozialen zur sozialökologischen Transformation. Opladen: Barbara Budrich.
  • Schramkowski, Barbara & Klus, Sebastian (2023): Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit: Gender Climate Gap und die Notwendigkeit eines sozial-ökologischen Care-Verständnisses. In: Liedholz, Yannick & Verch, Johannes (Hg.): Nachhaltigkeit und Soziale Arbeit. Grundlagen, Bildungsverständnisse, Praxisfelder. Barbara Budrich. S. 213-224.
  • Schramkowski, Barbara (2022): Intergenerationale Ungleichheiten in der Klimakrise. Ökologische Gewalt als Kindeswohlgefährdung? In: Interdisziplinäre Fachzeitschrift Kindesmisshandlung und –vernachlässigung. H. 1/2022. Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention (DGfPI). S. 54-61.
  • Schramkowski, Barbara (2022): Ökologische Gewalt als Kinderwohlgefährdung? In: Pfaff, T. et al. (Hg.): Klimakrise, Sozialökologischer Kollaps und Klimagerechtigkeit. Spannungsfelder für Soziale Arbeit. Weinheim: Beltz Juventa. S.120-132
  • Schramkowski, Barbara; Pfaff, Tino & Lutz, Ronald (2022): Fachliche Einführung. In: Pfaff, T. et al. (Hg.): Klimakrise, Sozialökologischer Kollaps und Klimagerechtigkeit. Spannungsfelder für Soziale Arbeit. Weinheim: Beltz Juventa. S. 13-20.
  • Schramkowski, Barbara (2022): Zur Verantwortung von Sozialer Arbeit und persönlichen Berührungspunkten. Exemplarische Perspektiven (angehender) Sozialarbeiter*innen. In: Pfaff, T. et al. (Hg.): Klimakrise, Sozialökologischer Kollaps und Klimagerechtigkeit. Spannungsfelder für Soziale Arbeit. Weinheim: Beltz Juventa. S. 420-431
  • Schramkowski, Barbara (2021): Klimagerechtigkeit und intergenerationale Ungleichheiten: Ökologische Gewalt als Kinderwohlgefährdung? In: FORUM sozial. 3/2021, S. 35–39. 
  • Singer-Brodowski, M. (2016). Transformative Bildung durch transformatives Lernen. Zur Notwendigkeit der erziehungswissenschaftlichen Fundierung einer Idee. ZEP, 39. Jg., H. 1, 13-17.
  • Stamm, Ingo (2018). Umwelt, Ökologie und Nachhaltigkeit in den Ethikkodizes Sozialer Arbeit. Kein Thema für die Profession? In: Soziale Arbeit. 67. Jg. (12). S. 444–450. 
  • Stamm, Ingo (2021). Ökologisch-kritische Soziale Arbeit Geschichte, aktuelle Positionen und Handlungsfelder. Opladen Berlin Toronto: Barbara Budrich.
  • Stamm, Ingo (2021): Ökologisch-kritische Soziale Arbeit. Verlag Barbara Budrich
  • Verch, Johannes (2017): Ästhetische Perspektiven einer Bildung für nachhaltige Ent­wick­lung in (So­zial-) Pädagogik­ und Gesellschaft(skul­tur). In Brodowski, Michael (Hg.): BNE Bildung für eine Nachhaltige Entwick­lung - Interdisziplinäre Perspektiven. Logos Berlin, S. 131-172.
  • Verch, Johannes (2020): Perspektiven zu einem nachhaltigkeitsbildenden Professionsverständnis und einer nachhaltig­keitskulturellen Ethik in der Sozialen Arbeit. Einleitende Überlegungen zu einer sich entwickeln den Beziehung von Nachhaltiger Entwicklung, Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Sozia­ler Arbeit: In: Völter, Bettina u.a. (Hg.) (2020): Profes­sionsverständnisse in der Sozialen Arbeit. Wein­heim. Basel: Beltz Juventa, S. 170-183.
  • Walz, Hans (2006). Menschenrechtsorientierte nachhaltige Sozial- und Lebens(raum)gestaltung. Ein Konzept für interdisziplinäre und interkulturelle Kooperationsprozesse. In: Schmocker, Beat (Hg.). Liebe, Macht und Erkenntnis. Silvia Staub-Bernasconi und das Spannungsfeld Soziale Arbeit. Luzern: Interact. S. 487–512. 
  • Wendt, Wolf Rainer (2018). Wirtlich handeln in Sozialer Arbeit: die ökosoziale Theorie in Revision. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich.
  • Winker, Gabriele (2021): Solidarische Care-Ökonomie. Revolutionäre Realpolitik für Care und Klima. Bielefeld: transcript Verlag.

 

Wichtige Links zum Thema der Fachgruppe

Climate Justice Program – International Federation of Social Workers (ifsw.org)

 

Übergeordnete Literaturempfehlungen

zu Klimakrise, Nachhaltigkeit und sozialökologischer Transformation

  • Abendblatt, Hamburger (2019): Hamburger Abendblatt - Die Dokumentation. Fridays For Future. Hamburg:     Zeitungsgruppe Hamburg.
  • Acosta, Alberto/Brand, Ulrich (2018): Radikale Alternativen. Warum man den Kapitalismus nur mit vereinten Kräften überwinden kann. München: oekom verlag.
  • Anderson, Sheena (2021): Eine intersektional-feministische Perspektive für die Klimabewegung. Zur     Anerkennung und Wertschätzung (marginalisierter) Stimme von Black, Indigenous und Women of Color, in: Femina Politics. Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft, Heft 2, S. 64-78
  • Alinsky, Saul D. (1999): Anleitung zum Mächtigsein. Ausgewählte Schriften. 2. Aufl. Göttingen: Lamuv     (Lamuv-Taschenbuch, 268).
  • Anders, Günther (1956/1992): Über die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution. 7. Auflage. München: Beck (Die Antiquiertheit des Menschen 1).
  • Bauriedl, Sybille (Hrsg.) (2016): Wörterbuch Klimadebatte. Bielefeld: transcript-Verlag.
  • Becker, Egon/Jahn, Thomas (Hrsg.) (2006): Soziale Ökologie. Grundzüge einer Wissenschaft von den gesellschaftlichen Naturverhältnissen. Frankfurt (Main): Campus Verlag.
  • Blöhbaum, Helmut (1992): Zur Dialektik des Ökologiebegriffs. Unter Berücksichtigung des Physisbegriffes bei   Aristoteles. Frankfurt (Main): Lang.
  • Blühdorn, Ingolfur et al. (2020): Nachhaltige Nicht-Nachhaltigkeit. Warum die ökologische Transformation der Gesellschaft nicht stattfindet. Bielefeld.
  • Bookchin, Murray (1992): Die Neugestaltung der Gesellschaft. Pfade in eine ökologische Zukunft. Grafenau: Trotzdem-Verlag.
  • Brand, Ulrich; Wissen, Markus (2017): Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur in Zeiten des globalen Kapitalismus. München: Oekom Verlag.
  • Brand, Ulrich/Schickert, Christine (2019): Ökosozialistische Strategien für eine sozial-ökologische Transformation. Postkapitalismus als wachstumskritische Praxis. In: Dörre, K./Schickert, C. (Hrsg.): Neosozialismus. Solidarität, Demokratie und Ökologie vs. Kapitalismus. München: Oekom Verlag, S. 165–183.
  • Brodowski, Michael/Verch, Johannes (Hg.) (2016): Informelles Lernen vor Ort. Sein Beitrag zu BNE und zur 
  • nachhaltigen Kommunal- und Regionalentwicklung. (Schriftenr. Öko­logie und Erziehungswissen­schaft der Kommission Bildung für nachhaltige Entwicklung der DGfE). Opladen, Berlin, Toronto; Barbara Budrich.
  • Bruns, Antje (2019): Das Anthropozän und die große Transformation – Perspektiven für eine kritische raumwissenschaftliche Governance- und Transformationsforschung. In: Räumliche Transformation – Prozesse, Konzepte, Forschungsdesigns. Hannover, S. 53–64.
  • Descola, Philippe (2013): Jenseits von Natur und Kultur. Unter Mitarbeit von Michael Kauppert. 1. Auflage. Berlin: Suhrkamp.
  • Göpel, Maja (2020): Unsere Welt neu denken. Eine Einladung. Berlin: Ullstein Buchverlage.
  • Gottschlich et. al. Hrsg. (2022): Handbuch Politische Ökologie. Transcript 
  • Graeber, David/Wengrow, David (2022): Anfänge. Eine neue Geschichte der Menschheit. Klett-Cotta.
  • Herrler, Christoph (2017): Warum eigentlich Klimaschutz? Zur Begründung von Klimapolitik. 1. Auflage. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft.
  • Hurrelmann, K./Albrecht, E. (2020): Fridays for Future als Sinnbild ihrer Generation. In: Haunss, S./Sommer, M. (Hrsg.) (2020): Fridays For Future – Die Jugend gegen den Klimawandel. Konturen der weltweiten Protestbewegung. Bielefeld: transcript Verlag. S. 227-236).
  • Klein, Naomi/Gockel, Gabriele/Schuhmacher, Sonja (2019): Warum nur ein Green New Deal unseren Planeten retten kann. 1. Auflage
  • Klein, Naomi (2015): Die Entscheidung. Kapitalismus vs. Klima. Frankfurt am Main: FISCHER Taschenbuch.
  • Krebs, Angelika (Hrsg.) (2016): Naturethik. Grundtexte der gegenwärtigen tier- und ökoethischen Diskussion. Frankfurt (Main): Suhrkamp.
  • Latour, Bruno (2018): Das terrestrische Manifest. Berlin: Suhrkamp.
  • Latour, Bruno (2017): Kampf um Gaia. Acht Vorträge über das neue Klimaregime. Berlin: Suhrkamp.
  • Latour, Bruno (2010): Das Parlament der Dinge. Für eine politische Ökologie. Frankfurt (Main): Suhrkamp.
  • Leggewie, Claus (2015): Der Mensch entscheidet im Anthropozän. Konsequenzen aus der Entdeckung eines neuen Erdzeitalters. In: Herrmann, Bernd (Hg.): Sind Umweltkrisen Krisen der Natur oder der Kultur? Springer VS.
  • Lessenich, Stephan (2016). Neben uns die Sintflut: die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis. München: Hanser Berlin, im Carl Hanser Verlag.
  • Lovelock, James E. (2021): Das Gaia-Prinzip. Die Biographie unseres Planeten. München: Oekom Verlag.
  • Moore, Jason W. (2020): Kapitalismus im Lebensnetz. Ökologie und die Akkumulation des Kapitals. Berlin: Matthes & Seitz.
  • Moore, Jason W. (2016): Über die Ursprünge unserer ökologischen Krise. In: PROKLA. Zeitschrift für kritische     Sozialwissenschaft (Heft 185), S. 599–620.
  • Neckel, S. (2018). Die Gesellschaft der Nachhaltigkeit. Soziologische Perspektiven. In S. Neckel, M. Boddenberg, M. Hasenfratz, S. M. Pritz & T. Wiegand (Hrsg.), Die Gesellschaft der Nachhaltigkeit. Umrisse eines Forschungsprogramms (Reihe: Sozialtheorie; S. 11–23). Transcript.
  • Neugebauer, Gerth M. (2017): Erde in Not. Die heimliche Bodenkatastrophe. Wien: Promedia.
  • Niewöhner, Jörg (2012/2013): Natur und Kultur im Anthropozän – eine sozialanthropologische Perspektive auf gesellschaftliche Transformation. In: Humboldt-Universitäts- Gesellschaft (Hg.): Forschung zu Klimafolgen und Landnutzungswandel. Transformation von Mensch-Umwelt-Systemen, 43-54.
  • Opielka, Michael (2017). Soziale Nachhaltigkeit. Auf dem Weg zur Internalisierungsgesellschaft. Oekom Verlag.
  • Pelluchon, Corine (2020): Wovon wir leben. Eine Philosophie der Ernährung und der Umwelt. Wbg Academic.
  • Rahmstorf, S./Schellnhuber, H-J. (2019): Der Klimawandel. Diagnose, Prognose, Therapie. C.H. Beck
  • Redecker, Eva von (2020): Revolution für das Leben. Philosophie der neuen Protestformen. S. Fischer.
  • Raile, Paolo; Rieken Bernd (2021): Eco Anxiety – die Angst vor dem Klimawandel. Psychotherapiewissenschaftliche und ethnologische Zugänge. Waxmann Verlag.
  • Schmelzer, M. & Vetter, A. (2019). Degrowth/ Postwachstum zur Einführung (2. Aufl.). Junius Verlag.
  • Statista (2019): Klimawandel.
  • Stache, Christian (2017): Kapitalismus und Naturzerstörung: Zur kritischen Theorie des gesellschaftlichen     Naturverhältnisses. Budrich UniPress.
  • Thunberg, Greta (2022): Das Klimabuch. Fischer. Literaturangaben auf 114 Seiten: 
  • Verch, Johannes (2012): Spätmoderne Naturbeziehungen. Ein kritischer Beitrag zum gegenwärtigen Ökodis-kurs. In: Hammerich, K./Klein, M./Romich, M. (Hg.): Minderheiten im Umgang mit der Na­tur (= Naturschutz und Freizeitgesellschaft Band 10). Sankt Augustin 2012, 45-105.
  • Voß, Elisabeth (2015). Wegweiser Solidarische Ökonomie: anders Wirtschaften ist möglich! 2. Aufl. Neu-Ulm: AG SPAK Bücher.
  • Wark, McKenzie (2017): Molekulares Rot. Theorie für das Anthropozän. Matthes & Seitz.
  • WBGU (2016): Der Umzug der Menschheit. Die transformative Kraft der Städte. Hauptgutachten. Berlin.
  • WBGU (2020): Landwende im Anthropozän. Von der Konkurrenz zur Integration. Hauptgutachten. Berlin.
  • Weber, Andreas (2016): Enlivenment. Eine Kultur des Lebens. Versuch einer Poetik für das Anthropozän. Berlin: Matthes Seitz Verlag.
  • Weber, Andreas (2018): Indigenialität. Berlin: Nicolai Publishing & Intelligence GmbH.
  • Wright, Erik Olin (2017): Reale Utopien. Wege aus dem Kapitalismus. Frankfurt (Main): Suhrkamp.
  • Wulf, Christoph (2020): Bildung als Wissen vom Menschen im Anthropozän. Weinheim: Beltz Juventa.