Forschungsethikkommission: Begutachtung von Forschungsvorhaben

Sie können Anträge an die Forschungsethikkommission stellen, um Forschungsvorhaben aus dem Feld der Sozialen Arbeit begutachten zu lassen.

Die Einreichung eines Forschungsantrags an die Forschungsethikkommission der DGSA ist freiwillig. Für DGSA-Mitglieder erfolgt die Begutachtung kostenlos. Für andere Antragssteller*innen wird eine Gebühr von 500,-€ erhoben.

Anträge von Promovierenden werden nur in Ausnahmefällen begutachtet, wenn für ein konkretes Publikationsvorhaben ein Ethikgutachten erforderlich ist, das von der Hochschule, an der die Arbeit eingereicht wird, nicht erstellt werden kann.

Die Kommission sieht sich nicht für die forschungsethische Beratung von Forschungsarbeiten Promovierender zuständig, ebenso wenig für Forschung, die im Rahmen von Bachelor/Masterarbeiten oder Lehrforschungsprojekten geplant und durchgeführt wird.

Die Grundlagen guten wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln, ist Aufgabe der Betreuer*innen bzw. Lehrenden (vgl. Deutsche Forschungsgemeinschaft 2019). Dazu zählen auch die forschungsethische Beratung und Unterstützung solcher Vorhaben.

Darüber hinaus sind Graduiertenkollegs bzw. Promotionskollegs für die forschungsethische Sensibilisierung der eingeschriebenen Promovend*innen verantwortlich, auch für Beratungsangebote, die über die Betreuungsverhältnisse hinausgehen.

Die Kommission schließt nicht aus, auch Anträge zu begutachten, für die kein Gutachten von Dritten eingefordert wurde.

Raum für kollegialen Austausch bietet indes das Forschungs(ethik)forum, ein neues Format der DGSA und der Sektion Forschung.

Voraussichtlich immer im November eines Jahres besteht die Möglichkeit forschungsethische Fragestellungen und Herausforderungen innerhalb der wissenschaftlichen Fachcommunity der Sozialen Arbeit zu diskutieren.

Forschungsethikkommission der DGSA

In die Kommission wurden berufen:

Prof. Dr. Fabian Frank (Evangelische Hochschule Freiburg)

Prof. Dr. Carla Wesselmann (Hochschule Emden-Leer)

Prof. i.R. Dr. Sibylla Flügge (Frankfurt University of Applied Science)

Prof. Dr. Sabine Schäper (Katholische Hochschule NRW/Münster)

Prof. Dr. Lutz Bergemann (Evangelische Hochschule Bochum)