Veranstaltungen

Forum gegen Demokratiefeindlichkeit und rechte Landnahme in der Sozialen Arbeit

Das Forum gegen Demokratiefeindlichkeit und rechte Landnahme in der Sozialen Arbeit ist eine gemeinsame Arbeitsgruppe der DGSA und der Kommission Sozialpädagogik der DGfE. Mit der Förderung beider Fachverbände veranstaltet das Forum regelmäßig Studientage und Fachtagungen. 

 

2026

Studientag „Prävention, Intervention, Haltung – Soziale Arbeit gegen Rechtsextremismus“ am 26.06.2026 an der Hochschule Magdeburg-Stendal
Demokratiefeindliche, rassistische, antifeministische und weitere menschenfeindliche Meinungen, Organisationen und Parteien fordern die Soziale Arbeit in vielen Beziehungen heraus. In der Praxis der Sozialen Arbeit gilt es, wirksame Strategien zur Prävention und Intervention zu erdenken, auszuprobieren, zu üben. Von rechts angefeindete Projekte gilt es durch Solidarität zu schützen. Träger sollten ihre Kräfte bündeln und sich abgestimmt positionieren, um gemeinsam Interessen wirkungsvoll zu vertreten. In der Theorie ringen wir um Erklärungen, fundierte Analysen und überzeugende emanzipatorische Gegenentwürfe. Studierende und Fachkräfte sind in der Praxis und im Alltag mit rechtsradikalen Äußerungen bis hin zu rechter Gewalt konfrontiert und suchen nach Wegen, einen klaren Umgang damit zu finden. 

Gerade weil mancherorts der Eindruck entstanden sein mag, dass das Eintreten für Menschenrechte nicht mehr populär ist, wollen wir uns austauschen, vernetzen, voneinander lernen – für eine Soziale Arbeit, wie wir sie verstehen, verteidigen und weiterentwickeln wollen. Ziel der Tagung ist es, konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen – nicht nur gegen rechts, sondern für soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte, gemeinsame Verantwortung und Achtung der Vielfalt.

 

Fachtagung des Forum gegen Demokratiefeindlichkeit und rechte Landnahmen am 12./13.03.2026 an der Universität Rostock
Kinderschutz verstehen wir als Recht von Kindern und Jugendlichen vor jeglicher Form von Gewalt, wobei Gewalt in einem weiten Verständnis zugrunde gelegt wird. Wir stehen für Diversität und Menschenrechte. Die politische und gesellschaftliche Diskursverschiebung nach rechts, die mit demokratiefeindlichen, rassistischen, antifeministischen und weiteren menschenfeindlichen Auswirkungen einhergeht, sehen wir daher als große Gefahr für und in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen! 

In Workshops und Vorträgen wollen wir gemeinsam diskutieren, wie mit rechten Landnahmen und Bedrohungen im Bereich Kinderrechte, Kinderschutz und Kinder- und Jugendhilfe umgegangen werden kann und welche Gegenstrategien und Widerstandspraxen gemeinsam entwickelt werden müssen. Es sollen Erfahrungen und Wissen ausgetauscht, aktuelle Herausforderungen diskutiert und mögliche Strategien im Umgang und Widerstand erarbeitet sowie solidarische Bündnisse geschmiedet werden! 

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2025

Studientag “Umkämpfte Demokratie – Pädagogik und Soziale Arbeit im Kontext von Rechtsextremismus” am 24.06.2025 an der Evangelischen Hochschule Freiburg 
Rechtsautoritäre und antidemokratische Bewegungen haben weltweit zunehmend mehr Einfluss auf Politik, Zivilgesellschaft, Fachpraxis und Wissenschaft. Daher veranstalten wir einen Studientag für Studierende, Lehrende und Interessierte, um Fachkräfte in der Pädagogik und Sozialen Arbeit für den Umgang mit diesen Entwicklungen zu stärken.

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Fachtagung “Rechte Positionen, Themen und Kategorisierungen identifizieren – Was sind rechte Landnahmen in der Sozialen Arbeit?” am 21./22.02.2025 an der Technischen Hochschule Köln
Rechte Landnahmen auf die Soziale Arbeit  gestalten sich vielfältig. Von rechten Einflussnahmen ist nicht nur die Profession, sondern auch die Disziplin Sozialer Arbeit betroffen, deren Auseinandersetzung mit diesen Einflussnahmen sich noch immer als Suchbewegung ausdrückt. Um eine gemeinsame Grundlage zu schaffen, vor der rechte Einfluss- und Landnahmen auf die (wissenschaftliche) Soziale Arbeit erkannt werden können, lädt das »Forum gegen Demokratiefeindlichkeit und rechte Landnahme in der Sozialen Arbeit« als gemeinsame Arbeitsgruppe der DGSA und der Kommission Sozialpädagogik der DGfE zur Tagung „Rechte Positionen, Themen und Kategorisierungen identifizieren – Was sind rechte Landnahmen in der Sozialen Arbeit?“ ein. Ein Schwerpunkt wird die Debatte um ‚rechte Landnahmen‘ im Kontext von Hochschulen und wissenschaftlichen Diskursen sein.  Im Rahmen der Tagung wollen wir u.a. folgende Fragen diskutieren:

  • Was bedeutet eine vermeintliche Neutralität und geforderte Wissenschaftsfreiheit? Welche Konsequenzen hat eine Neutralitätsanrufung für die Sozialarbeitsforschung?
  • Ist diese Forderung aus einer sozialwissenschaftlichen wie professionstheoretischen Perspektive haltbar?
  • Wo macht sich die Sozialarbeitsforschung durch eigene erkenntnis- und wissenschaftstheoretische Diskurse angreifbar für rechte Vereinnahmung?
  • Welche erkenntnis- und wissenschaftstheoretischen Annahmen proklamieren Rechtsintellektuelle und wie lässt sich darauf antworten?
  • Können Konsequenzen für die wissenschaftliche Qualität unserer eigenen Disziplin mit Blick auf die vorangestellten Fragestellungen gezogen werden?

Dabei soll auch ein selbstkritischer Blick auf die eigene Forschungs- und Lehrpraxis geworfen werden. Denn auf Grundlage der genannten wissenschaftstheoretischen Begründungen lassen sich auch didaktische wie hochschulpolitische Konsequenzen für Fragen ziehen, die bspw. Seminardiskussionen oder eingereichte Prüfungs- und Studienleistungen von Studierenden betreffen.

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2024

Studientag „Die extreme Rechte und die Gefährdung der Demokratie“ am 12.06.24 an der Hochschule Düsseldorf
Die Hochschule Düsseldorf war Gastgeberin des Studientags am 12.06.2024, der sich als kraftvolles Kooperationsprojekt an die (Fach-)Öffentlichkeit, vor allem aber an Studierende wandte, an der Seite der Mitveranstalter*innen von der Universität Siegen und der TH Köln, unterstützt von den Fachgesellschaften DGSA und DGfE.

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Fachtagung „Rechte Landnahme in der Sozialen Arbeit – was tun?“ am 23./24.02.2024 an der Universität Bielefeld 
Arbeitstagung mit Teilnehmenden aus Wissenschaft, Studium und Praxis und Vorträgen und Workshopformaten zu Themen der Kindeswohlgefährdung im völkisch-neonazistischen Spektrum, CIS-Frauen und LSBTI-Personen in der extremen Rechten, zum Umgang mit Racial Profiling in der Heimerziehung und zum Umgang mit rechten Landnahmen in Praxis und Forschung.