News Soziale Arbeit

First announcement of the ERIS Conference “Children in Social Work“, which will be held on November  7- 8,2019 in Trnava, Slovakia.

Call for Abstracts: Building Networks and Frameworks for Global Social Work, Fourth Annual Symposium 2019.

Symposium Theme: Building Just Communities and Shared Futures for Humankind.

Dates: October 9 to 12, 2019. Venue: Wuhan University of Technology, Wuhan, China  

Call for Abstract here. 

CfP: Soziale Arbeit in einer digitalisierten Gesellschaft

ÖGS-Kongress, Salzburg, 26.-28.09.2019

Soziale Arbeit ist von der gesellschaftlichen Verbreitung digitaler Medien und Technologien und den damit einhergehenden Transformationen auf unterschiedlichsten Ebenen betroffen. Die ÖGS-Sektion „Soziale Arbeit“ lädt Sozialwissenschaftler*innen, die sich theoretisch oder empirisch mit Fragen der Digitalisierung im Feld der Sozialen Arbeit befassen, zur Einreichung eines Beitragsvorschlags ein.

Hier finden Sie die Kurz- und die Langfassung eines Artikels über das Tribunal „Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung“. Unter der Fragestellung: „Dressur zur Mündigkeit?“ überprüfte eine bundesweit zusammengestellte Jury diese Frage und kam – wenig überraschend – zu dem Schluss, dass das nicht möglich sei. Möglich und notwendig sei aber eine Skandalisierung der Tatsache, dass Kinderrechte in der Heimerziehung vielfach immer noch mit den Füßen getreten werden. Das Tribunal ruft deshalb zu einer Heimkampagne 3.0 auf; der Beschluss der Jury ist der Startschuss dazu.

Prof. Dr. Tim Kunstreich

Die EASSW – European Association of Schools of Social Work veranstaltet ihre nächste Konferenz 2019 zum Tagungsthema “Meanings of Quality of Social Work Education in a Changing Europe”. Die Tagung findet an der Universidad Complutense de Madrid vom 04. bis 07. Juni 2019 statt.

Donau-Universität Krems

Universitätslehrgang „Neurokognition und soziale Kompetenz“ (Lehrgangsstart: 11. März 2019)

Call for Papers: „Erkennen – Abwägen – Entscheiden. Forschungsethik in der Sozialen Arbeit“

Arbeitstagung der Sektion Forschung und der Fachgruppe Ethik der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit

Die Sektion Forschung und die Fachgruppe Ethik der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit organisiert am 17. und 18. Mai 2019 eine Arbeitstagung „Erkennen – Abwägen – Entscheiden. Forschungsethik in der Sozialen Arbeit“ an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt.

Organisiert von der ESWRA – European Social Work Research Association, wird die 9th ECSWR – European Conference for Social Work Research vom 10. bis 12. April 2019 in Leuven/Belgien stattfinden. Gastgeber sind die KU Leuven, die Universität Antwerpen und die Universität Ghent. Die Konferenz verfolgt das Thema “Social work research, practice and core values of human rights and social justice in a changing welfare society”.

Die Kommission Sozialpädagogik der DGfE hat eine Expertise zur staatlichen Anerkennung in Berufen der Sozialen Arbeit von Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner, Prof. Dr. Christian Bernzen und Rechtsanwalt Ralf Neubauer erarbeiten lassen und mit einer Kommentierung versehen. Damit verbunden ist ein Aufruf zur Diskussion dieser. 

 

Die Expertise findet sich hier

 

Wir freuen uns, dass bei dieser Diskussion inhaltliche Fragen im Mittelpunkt stehen und nicht Fragen des Hochschultyps (HaWs / Unis) und damit verbundener Zuschreibungen hochschultypspezifischer Kompetenzen. 

IFSW Stellungnahme zur aktuellen Politik von Donald Trump

Verletzungen der Sozial- und Menschenrechte

Die IFSW - International Federation of Social Workers – hat eine Stellungnahme über die Verletzungen der Menschen- und Sozialrechte durch die aktuelle Politik der Regierung von Donald Trump veröffentlicht.

Mehr zur dieser Stellungnahme hier auf den Seiten der IFSW.

Im Rahmen des World Social Day in Genf wird präsentiert, was sich während der letzten Tage erst ergeben hat (http://cdn.ifsw.org/assets/ifsw_74731-1.pdf) Die Webseite fluechtlingssozialarbeit.de ist für weitere Unterzeichner_innen geöffnet. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die Webseite bewerben und mit dem Positionspapier arbeiten würden: In der Fachdebatte, in der Hochschullehre, in der politischen Arbeit (im Kontakt mit flüchtlingspolitischen Initiativen und Selbstorganisationen sowie Verbänden, Landesbehörden), in der professionsbezogenen Lobbyarbeit und in der Öffentlichkeitsarbeit.

Barbara Schäuble und Nivedita Prasad

Alice Salomon Hochschule für Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung Berlin

Memorandum Jugendhilfe

Aufruf zu einem bundesweiten Memorandum in der Kinder- und Jugendhilfe


Das Bündnis Kinder- und Jugendhilfe – für Professionalität und Parteilichkeit (www.buendnisjugendhilfe.de) wehrt sich bereits seit geraumer Zeit mit aller Kraft gegen die Fehlentwicklungen in der bundesweiten Jugendhilfe. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, mit diesem Aufruf ein deutliches Zeichen setzen und bitten um die Weiterleitung des Aufrufes für das Memorandum. Es geht uns darum, diese Aktion möglichst maximal bekannt zu machen und öffentlich zu diskutieren.

Das, was in der Kinder- und Jugendhilfe derzeit passiert, wird von der (Fach)-Öffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommen. Deshalb ist es aus unserer Sicht wichtig, alle kritischen Kräfte auf diese Entwicklungen aufmerksam zu machen und zur Gegenwehr aufzurufen.Seinerzeit wurde mit dem KJHG von 1990 entsprechend der politischen und fachlichen Kritik an der Kontroll- und Eingriffsorientierung des vorherigen Jugendwohlfahrtsgesetzes ein Angebote- und Leistungsgesetz für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern geschaffen, das ausdrücklich auf Unterstützung und Hilfsangebote setzt. Der Paradigmenwechsel in der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland wird nun durch die Ökonomisierung zunehmend wieder und immer weiter zerstört. Die Arbeitsbedingungen für die MitarbeiterInnen werden ständig problematischer. Überlastung durch zu hohe Fallzahlen und der Zwang zu Arbeitsmethoden, die nicht sozialer Beziehungs-Arbeit entsprechen, führen zu unerträglichen Arbeitsbedingungen, die man u. a. am hohen Krankenstand ablesen kann. Darüber hinaus greift eine zunehmende Deprofessionalisierung um sich. Bei den Betroffenen kommen sehr oft unzureichende Hilfe, ungeeignete aber billigere Angebote oder auch gar keine Hilfen an.

Was derzeit in der Kinder- und Jugendhilfe stattfindet, ist im Kleinen genau das, was den gesamtgesellschaftlichen Prozess der Entmündigung, Entdemokratisierung und Vermarktung widerspiegelt. Es ist wichtig, dass wir der Öffentlichkeit und den politischen Vertreterinnen deutlich machen, dass wir mit der gegenwärtigen Politik nicht einverstanden sind. Wenn Sie sich diesem Memorandum anschließen möchten, dann unterschreiben Sie bitte auf unserer Webseite. Wer sich aktiv einbringen will, kann uns gerne eine Mail schreiben info@memorandumjugendhilfe.de. Sollte unser Anliegen, maximal viele Unterstützer finden, erfolgreich sein, werden Sie es vermutlich daran merken, dass Sie über Ihre verschiedensten Netzwerke über das Memorandum ebenfalls informiert werden.

Für das Bündnis Kinder- und Jugendhilfe für Professionalität und Parteilichkeit
Prof. Dr. Mechthild


Statement der EASSW zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Europa.


Liebe Kolleginnen,

die in den Interessenorganisationen ver.di und GEW organisierten Mitarbeiter_innen in den Erziehungs- und Sozialberufen votierten in der Urabstimmung gegen die von den Schlichtern vorgeschlagene neue tarifliche Struktur bei den öffentlichen Arbeitgebern. Dieses Votum kann als ein deutliches und nachdrückliches Plädoyer für den Wunsch der in dem Sozial- und Erziehungssegmenten beschäftigten Mitarbeiter_innen nach mehr Anerkennung und einer besseren finanziellen, strukturell ausgewiesenen Entlohnung verstanden werden.

Das Engagement von Wissenschaftler_innen, die Studierende für Tätigkeiten im Feld des Sozialen qualifizieren, für eine bessere Entlohnung war in den zurückliegenden Monaten sehr übersichtlich und im Wesentlichen regional konzentriert. Die Initiator_innen des anhängenden Aufrufs möchten dieses Engagement intensivieren. Angesichts der Bedeutung der tariflichen Auseinandersetzung hinsichtlich der zukünftigen Eingruppierungsstrukturen in den Sozial- und Erziehungsberufen halten wir es für angebracht, zumindest zu versuchen, die Beschäftigen in ihrem Kampf zu unterstützen. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele sich engagieren, die Erklärung zu kommunizieren.