News Soziale Arbeit

Organisiert von der IASSW and dem ICSW wird die “Joint World Conference on Social Work Education and Social Development” vom 26. Juni bis zum 01. Juli 2020 in Rimini stattfinden. Der Konferenztitel lautet “Promoting Human Relationships: Bridging the Future”

Weitere Informationen auf der SWESD Konferenzhomepage.

Organisiert von ESWRA – European Social Work Research Association, wird die 10. ECSWR – European Conference for Social Work Research vom 22. bis 24. April 2020 an der Universität Bukarest stattfinden.

Weitere Informationen auf der ECSWR Konferenzhomepage.

Wir laden Sie herzlich ein an der Internationalen Väterforschungstagung „Care-Practices of Fathers in International Comparison: Do Policies Matter?“ teilzunehmen, die von 16.-18.01.2020 an der Hochschule Landshut (DE) stattfinden wird.  

Vortragende aus zahlreichen europäischen Ländern (u.a. Großbritannien, Island, Litauen, Schweden, Spanien und Ungarn), China und den USA werden aktuelle Forschungsergebnisse vorstellen. Thematischer Fokus ist das Spannungsverhältnis zwischen väterlicher Alltagspraktiken und geschlechtsbezogener wohlfahrtsstaatlicher Strukturen im Kontext diverser Familienformen, kritischer Lebensereignisse und gesetzlicher Vorgaben. Für die Keynote konnte Prof. Dr. Barbara Hobson von der Stockholm University gewonnen werden.  

Besonderes Ziel der DFG-geförderten Tagung ist zudem der Aufbau eines internationalen Forschungsnetzwerks sowie die Etablierung länderübergreifender Kooperationen. Unterstützt wird dies durch ausreichend Zeit für Austausch in Reflektionsgruppen (kleinere Gruppen von Forscher_innen mit ähnlichen Forschungshintergründen) nach jeder Session. Der letzte Tag ist zudem für konkrete Vernetzung und Aufbau von Kooperationen vorgesehen.  

Um sich anzumelden und für nähere Informationen zur Konferenz besuchen Sie gerne die Konferenzhomepage unter https://fatherresearchconference.wordpress.com/ . Im Anhang finden Sie zudem einen Informationsflyer mit dem Programm der Konferenz und weiterführenden Informationen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne unter FatherResearchConference(at)haw-landshut.de an das Organisationsteam.

Aktuell sucht die European Social Work Research Association (ESWRA) gastgebende Hochschulen für je eine European Conference for Social Work Research (ECSWR) für die Jahre 2022 und 2023.

Die ECSWR findet jährlich seit 2011 als größere und sehr anerkannte Europäische Konferenz zur Sozialarbeitsforschung statt. Für 2022 und 2023 sind noch Bewerbungen als Austragungsort möglich.

Eine Bewerbung soll bis zum 30. September 2019 erfolgen. Weitere Informationen finden sich unter: https://www.eswra.org

Für die nächsten beiden Jahre sind die Orte der ECSWR schon geklärt, vom 22. bis 24.04.2020 wird die nächste ECSWR an der Universität Bucharest stattfinden und vom 08. bis 10.04.2021 wird die Amsterdam University of Applied Sciences die nächste Gastgeberin sein.

First announcement of the ERIS Conference “Children in Social Work“, which will be held on November  7- 8,2019 in Trnava, Slovakia.

Going Public? Erziehungswissenschaftliche Ethnographie und ihre Öffentlichkeiten

31. Oktober bis 02. November 2019 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Call for Abstracts: Building Networks and Frameworks for Global Social Work, Fourth Annual Symposium 2019.

Symposium Theme: Building Just Communities and Shared Futures for Humankind.

Dates: October 9 to 12, 2019. Venue: Wuhan University of Technology, Wuhan, China  

Call for Abstract here. 

Hier finden Sie die Kurz- und die Langfassung eines Artikels über das Tribunal „Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung“. Unter der Fragestellung: „Dressur zur Mündigkeit?“ überprüfte eine bundesweit zusammengestellte Jury diese Frage und kam – wenig überraschend – zu dem Schluss, dass das nicht möglich sei. Möglich und notwendig sei aber eine Skandalisierung der Tatsache, dass Kinderrechte in der Heimerziehung vielfach immer noch mit den Füßen getreten werden. Das Tribunal ruft deshalb zu einer Heimkampagne 3.0 auf; der Beschluss der Jury ist der Startschuss dazu.

Prof. Dr. Tim Kunstreich

Die Kommission Sozialpädagogik der DGfE hat eine Expertise zur staatlichen Anerkennung in Berufen der Sozialen Arbeit von Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner, Prof. Dr. Christian Bernzen und Rechtsanwalt Ralf Neubauer erarbeiten lassen und mit einer Kommentierung versehen. Damit verbunden ist ein Aufruf zur Diskussion dieser. 

 

Die Expertise findet sich hier

 

Wir freuen uns, dass bei dieser Diskussion inhaltliche Fragen im Mittelpunkt stehen und nicht Fragen des Hochschultyps (HaWs / Unis) und damit verbundener Zuschreibungen hochschultypspezifischer Kompetenzen. 

IFSW Stellungnahme zur aktuellen Politik von Donald Trump

Verletzungen der Sozial- und Menschenrechte

Die IFSW - International Federation of Social Workers – hat eine Stellungnahme über die Verletzungen der Menschen- und Sozialrechte durch die aktuelle Politik der Regierung von Donald Trump veröffentlicht.

Mehr zur dieser Stellungnahme hier auf den Seiten der IFSW.

Im Rahmen des World Social Day in Genf wird präsentiert, was sich während der letzten Tage erst ergeben hat (http://cdn.ifsw.org/assets/ifsw_74731-1.pdf) Die Webseite fluechtlingssozialarbeit.de ist für weitere Unterzeichner_innen geöffnet. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die Webseite bewerben und mit dem Positionspapier arbeiten würden: In der Fachdebatte, in der Hochschullehre, in der politischen Arbeit (im Kontakt mit flüchtlingspolitischen Initiativen und Selbstorganisationen sowie Verbänden, Landesbehörden), in der professionsbezogenen Lobbyarbeit und in der Öffentlichkeitsarbeit.

Barbara Schäuble und Nivedita Prasad

Alice Salomon Hochschule für Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung Berlin

Memorandum Jugendhilfe

Aufruf zu einem bundesweiten Memorandum in der Kinder- und Jugendhilfe


Das Bündnis Kinder- und Jugendhilfe – für Professionalität und Parteilichkeit (www.buendnisjugendhilfe.de) wehrt sich bereits seit geraumer Zeit mit aller Kraft gegen die Fehlentwicklungen in der bundesweiten Jugendhilfe. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, mit diesem Aufruf ein deutliches Zeichen setzen und bitten um die Weiterleitung des Aufrufes für das Memorandum. Es geht uns darum, diese Aktion möglichst maximal bekannt zu machen und öffentlich zu diskutieren.

Das, was in der Kinder- und Jugendhilfe derzeit passiert, wird von der (Fach)-Öffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommen. Deshalb ist es aus unserer Sicht wichtig, alle kritischen Kräfte auf diese Entwicklungen aufmerksam zu machen und zur Gegenwehr aufzurufen.Seinerzeit wurde mit dem KJHG von 1990 entsprechend der politischen und fachlichen Kritik an der Kontroll- und Eingriffsorientierung des vorherigen Jugendwohlfahrtsgesetzes ein Angebote- und Leistungsgesetz für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern geschaffen, das ausdrücklich auf Unterstützung und Hilfsangebote setzt. Der Paradigmenwechsel in der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland wird nun durch die Ökonomisierung zunehmend wieder und immer weiter zerstört. Die Arbeitsbedingungen für die MitarbeiterInnen werden ständig problematischer. Überlastung durch zu hohe Fallzahlen und der Zwang zu Arbeitsmethoden, die nicht sozialer Beziehungs-Arbeit entsprechen, führen zu unerträglichen Arbeitsbedingungen, die man u. a. am hohen Krankenstand ablesen kann. Darüber hinaus greift eine zunehmende Deprofessionalisierung um sich. Bei den Betroffenen kommen sehr oft unzureichende Hilfe, ungeeignete aber billigere Angebote oder auch gar keine Hilfen an.

Was derzeit in der Kinder- und Jugendhilfe stattfindet, ist im Kleinen genau das, was den gesamtgesellschaftlichen Prozess der Entmündigung, Entdemokratisierung und Vermarktung widerspiegelt. Es ist wichtig, dass wir der Öffentlichkeit und den politischen Vertreterinnen deutlich machen, dass wir mit der gegenwärtigen Politik nicht einverstanden sind. Wenn Sie sich diesem Memorandum anschließen möchten, dann unterschreiben Sie bitte auf unserer Webseite. Wer sich aktiv einbringen will, kann uns gerne eine Mail schreiben info@memorandumjugendhilfe.de. Sollte unser Anliegen, maximal viele Unterstützer finden, erfolgreich sein, werden Sie es vermutlich daran merken, dass Sie über Ihre verschiedensten Netzwerke über das Memorandum ebenfalls informiert werden.

Für das Bündnis Kinder- und Jugendhilfe für Professionalität und Parteilichkeit
Prof. Dr. Mechthild


Statement der EASSW zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Europa.


Liebe Kolleginnen,

die in den Interessenorganisationen ver.di und GEW organisierten Mitarbeiter_innen in den Erziehungs- und Sozialberufen votierten in der Urabstimmung gegen die von den Schlichtern vorgeschlagene neue tarifliche Struktur bei den öffentlichen Arbeitgebern. Dieses Votum kann als ein deutliches und nachdrückliches Plädoyer für den Wunsch der in dem Sozial- und Erziehungssegmenten beschäftigten Mitarbeiter_innen nach mehr Anerkennung und einer besseren finanziellen, strukturell ausgewiesenen Entlohnung verstanden werden.

Das Engagement von Wissenschaftler_innen, die Studierende für Tätigkeiten im Feld des Sozialen qualifizieren, für eine bessere Entlohnung war in den zurückliegenden Monaten sehr übersichtlich und im Wesentlichen regional konzentriert. Die Initiator_innen des anhängenden Aufrufs möchten dieses Engagement intensivieren. Angesichts der Bedeutung der tariflichen Auseinandersetzung hinsichtlich der zukünftigen Eingruppierungsstrukturen in den Sozial- und Erziehungsberufen halten wir es für angebracht, zumindest zu versuchen, die Beschäftigen in ihrem Kampf zu unterstützen. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele sich engagieren, die Erklärung zu kommunizieren.