News Soziale Arbeit

IUBH Duales Studium Campus Hamburg

Betreuer und Korrektoren für Hausarbeiten im Studiengang Soziale Arbeit (duales Studium)

Die Kommission Sozialpädagogik der DGfE hat eine Expertise zur staatlichen Anerkennung in Berufen der Sozialen Arbeit von Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner, Prof. Dr. Christian Bernzen und Rechtsanwalt Ralf Neubauer erarbeiten lassen und mit einer Kommentierung versehen. Damit verbunden ist ein Aufruf zur Diskussion dieser. 

 

Die Expertise findet sich hier

 

Wir freuen uns, dass bei dieser Diskussion inhaltliche Fragen im Mittelpunkt stehen und nicht Fragen des Hochschultyps (HaWs / Unis) und damit verbundener Zuschreibungen hochschultypspezifischer Kompetenzen. 

Bundeskongress Soziale Arbeit, 05.-07. September 2018

Der Wert des Sozialen – Der Wert der Sozialen Arbeit, Campus Bielefeld

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden herzlich zum Jubiläumskongress ein, der unter dem Titel „Der Wert des Sozialen – Der Wert der Sozialen Arbeit“ gemeinsam vom Initiativkreis Soziale Arbeit, der Fachhochschule Bielefeld und der Universität Bielefeld organisiert und vom 5. - 7. September 2018 auf dem Campus Bielefeld stattfinden wird.

Anmeldungen sind ab sofort auf unserer Website (https://www.buko-soziale-arbeit.de/) möglich und willkommen. Wir bitten darum, den Anmeldebogen zu verwenden. Der Bundeskongress versteht sich als Diskussionsforum, in dem sich die Soziale Arbeit fachlich-politisch positioniert und in dem sich die bestehende Soziale Arbeit mit dem konfrontiert, was sie sein könnte.

Um dieser Diskussion breiten Raum zu geben, wird das Programm des Buko durch die folgenden acht Themenblöcke gegliedert:

  1. Fachlichkeit – Kooperation – Selbstverständnis: Soziale Arbeit praktiziert
  2. Solidarität – Gerechtigkeit – Emanzipation: Soziale Arbeit mischt sich ein
  3. Bildung – Qualifizierung – Wissensproduktion: Soziale Arbeit lernt
  4. Lebensform – Differenzen – Fallkonstruktion: Soziale Arbeit normiert
  5. Expansion – neue Felder – Arbeitsbedingungen: Soziale Arbeit wächst
  6. Planung – Steuerung – Kontrolle: Soziale Arbeit verwaltet
  7. Programmatiken – Neuregulierung – demokratische Beteiligung: Soziale Arbeit politisch
  8. Dies – das – und jenes: Soziale Arbeit ad hoc  

Wir laden herzlich ein, den 10. Bundeskongress durch eigene Beiträge, Workshops und Symposien mitzugestalten. Der Call for Papers ist nun offen. Wir bitten darum, die Vorschläge bis zum 08. April 2018 an uns zu schicken und dabei die Dokumentvorlage Online Formular Bundeskongress 2018 zu verwenden.

Wir freuen uns, Sie in Bielefeld begrüßen zu dürfen.  

Bei Fragen zum Kongress schreiben Sie bitte eine E-Mail an info(at)buko-soziale-arbeit.de oder wenden sich telefonisch an Lena-Elisa Menkhaus, Fon. +49 521 52 18 25 9

Die alle acht Jahre in Europa stattfindende „Joint Social Work, Education and Social Development Conference“ ist für den 4. bis 7. Juni 2018 in Dublin angekündigt. Diese Weltkonferenz der Sozialen Arbeit wird im Namen der International Federation of Social Workers (IFSW), der International Association of Schools of Social Work (IASSW) und dem International Council on Social Welfare (ICSW) organisiert. Die Konferenz verfolgt das Thema „Environmental and Community Sustainability – Human Solutions in Evolving Society”

IFSW Stellungnahme zur aktuellen Politik von Donald Trump

Verletzungen der Sozial- und Menschenrechte

Die IFSW - International Federation of Social Workers – hat eine Stellungnahme über die Verletzungen der Menschen- und Sozialrechte durch die aktuelle Politik der Regierung von Donald Trump veröffentlicht.

Mehr zur dieser Stellungnahme hier auf den Seiten der IFSW.

Im Rahmen des World Social Day in Genf wird präsentiert, was sich während der letzten Tage erst ergeben hat (http://cdn.ifsw.org/assets/ifsw_74731-1.pdf) Die Webseite fluechtlingssozialarbeit.de ist für weitere Unterzeichner_innen geöffnet. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die Webseite bewerben und mit dem Positionspapier arbeiten würden: In der Fachdebatte, in der Hochschullehre, in der politischen Arbeit (im Kontakt mit flüchtlingspolitischen Initiativen und Selbstorganisationen sowie Verbänden, Landesbehörden), in der professionsbezogenen Lobbyarbeit und in der Öffentlichkeitsarbeit.

Barbara Schäuble und Nivedita Prasad

Alice Salomon Hochschule für Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung Berlin

Memorandum Jugendhilfe

Aufruf zu einem bundesweiten Memorandum in der Kinder- und Jugendhilfe


Das Bündnis Kinder- und Jugendhilfe – für Professionalität und Parteilichkeit (www.buendnisjugendhilfe.de) wehrt sich bereits seit geraumer Zeit mit aller Kraft gegen die Fehlentwicklungen in der bundesweiten Jugendhilfe. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, mit diesem Aufruf ein deutliches Zeichen setzen und bitten um die Weiterleitung des Aufrufes für das Memorandum. Es geht uns darum, diese Aktion möglichst maximal bekannt zu machen und öffentlich zu diskutieren.

Das, was in der Kinder- und Jugendhilfe derzeit passiert, wird von der (Fach)-Öffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommen. Deshalb ist es aus unserer Sicht wichtig, alle kritischen Kräfte auf diese Entwicklungen aufmerksam zu machen und zur Gegenwehr aufzurufen.Seinerzeit wurde mit dem KJHG von 1990 entsprechend der politischen und fachlichen Kritik an der Kontroll- und Eingriffsorientierung des vorherigen Jugendwohlfahrtsgesetzes ein Angebote- und Leistungsgesetz für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern geschaffen, das ausdrücklich auf Unterstützung und Hilfsangebote setzt. Der Paradigmenwechsel in der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland wird nun durch die Ökonomisierung zunehmend wieder und immer weiter zerstört. Die Arbeitsbedingungen für die MitarbeiterInnen werden ständig problematischer. Überlastung durch zu hohe Fallzahlen und der Zwang zu Arbeitsmethoden, die nicht sozialer Beziehungs-Arbeit entsprechen, führen zu unerträglichen Arbeitsbedingungen, die man u. a. am hohen Krankenstand ablesen kann. Darüber hinaus greift eine zunehmende Deprofessionalisierung um sich. Bei den Betroffenen kommen sehr oft unzureichende Hilfe, ungeeignete aber billigere Angebote oder auch gar keine Hilfen an.

Was derzeit in der Kinder- und Jugendhilfe stattfindet, ist im Kleinen genau das, was den gesamtgesellschaftlichen Prozess der Entmündigung, Entdemokratisierung und Vermarktung widerspiegelt. Es ist wichtig, dass wir der Öffentlichkeit und den politischen Vertreterinnen deutlich machen, dass wir mit der gegenwärtigen Politik nicht einverstanden sind. Wenn Sie sich diesem Memorandum anschließen möchten, dann unterschreiben Sie bitte auf unserer Webseite. Wer sich aktiv einbringen will, kann uns gerne eine Mail schreiben info@memorandumjugendhilfe.de. Sollte unser Anliegen, maximal viele Unterstützer finden, erfolgreich sein, werden Sie es vermutlich daran merken, dass Sie über Ihre verschiedensten Netzwerke über das Memorandum ebenfalls informiert werden.

Für das Bündnis Kinder- und Jugendhilfe für Professionalität und Parteilichkeit
Prof. Dr. Mechthild


Statement der EASSW zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Europa.


Liebe Kolleginnen,

die in den Interessenorganisationen ver.di und GEW organisierten Mitarbeiter_innen in den Erziehungs- und Sozialberufen votierten in der Urabstimmung gegen die von den Schlichtern vorgeschlagene neue tarifliche Struktur bei den öffentlichen Arbeitgebern. Dieses Votum kann als ein deutliches und nachdrückliches Plädoyer für den Wunsch der in dem Sozial- und Erziehungssegmenten beschäftigten Mitarbeiter_innen nach mehr Anerkennung und einer besseren finanziellen, strukturell ausgewiesenen Entlohnung verstanden werden.

Das Engagement von Wissenschaftler_innen, die Studierende für Tätigkeiten im Feld des Sozialen qualifizieren, für eine bessere Entlohnung war in den zurückliegenden Monaten sehr übersichtlich und im Wesentlichen regional konzentriert. Die Initiator_innen des anhängenden Aufrufs möchten dieses Engagement intensivieren. Angesichts der Bedeutung der tariflichen Auseinandersetzung hinsichtlich der zukünftigen Eingruppierungsstrukturen in den Sozial- und Erziehungsberufen halten wir es für angebracht, zumindest zu versuchen, die Beschäftigen in ihrem Kampf zu unterstützen. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele sich engagieren, die Erklärung zu kommunizieren.