News Soziale Arbeit

Interdisziplinäre Tagung an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen Fachbereich Sozialwesen Paderborn, 7.-8. September 2020

Call for Papers Religiöse Migrantengemeinden und Altenhilfe – Chancen und Herausforderungen für die Unterstützung älterer Menschen mit Migrationserfahrung

Call for papers for the English edition of the Journal Czech and Slovak Social Work

The Journal Czech and Slovak Social Work invites submissions for a special edition on Forced Migration and Minority Groups, Winter edition 2021

Guest Editors: Prof. Dr. Janet Carter Anand, University of Eastern Finland, Finland & Prof. Dr. Stefan Borrmann, University of Applied Sciences at Landshut, Germany

Call with a deadline of August 10th, 2020

The Global in the Local: Opportunities and Challenges in Theory, Education, Research and Practice of Social Work.

Call for Paper - 5th Annual Symposium. University of Social Sciences and Humanities, Hanoi, Vietnam. 5th to 8th October 2020

CfP:

The Global in the Local: Opportunities and Challenges in Theory, Education, Research and Practice of Social Work.

Building Networks and Frameworks for Global Social Work 5th Annual Symposium.

University of Social Sciences and Humanities, Hanoi, Vietnam. 5th to 8th October 2020 

https://globalsocialwork.wixsite.com/home/4th-symposium-copy  

Sozialraumorientierung und Inklusion sind Begriffe, die mittlerweile weit über das Feld der Sozialen Arbeit hinaus multiperspektivisch diskutiert werden. Als gesellschaftliche Prinzipien, politische Forderungen oder alltagspraktische Notwendigkeiten tauchen sie in wissenschaftlichen Diskursen ebenso auf, wie in zahlreichen praktischen Anwendungsfeldern – von Stadtplanung über Jugendhilfe bis hin zur Kinderbetreuung. Wie aber kann Inklusion im Sozialraum gelebt und gestaltet werden? Was macht inklusiven Sozialraum aus? Welche Herausforderungen bringt die Verknüpfung von Inklusion und Sozialraum mit sich?

 

Fachkräfte, Wissenschaftler*innen und weitere Expert*innen sind daher herzlich eingeladen, sich mit einem Poster an der Tagung zu beteiligen und damit zur Perspektivenvielfalt auf das Phänomen „Inklusion“ im Sozialraum beizutragen. Um dem Ansatz der Verschränkung von Wissenschaft und (beruflicher) Praxis zu entsprechen, können Poster zu einer der beiden folgenden Ausrichtungen eingereicht werden:

 

1 Mit gutem Beispiel voran: Good-Practice der Inklusion im Sozialraum.

 

Dieser Call richtet sich vor allem an Fachkräfte, Expert*innen, Institutionen und Kommunen, die bereits aktiv dazu beitragen, Sozialraum inklusiv zu gestalten. Ob Inklusive Kommunen, sozialräumlich angelegte Projekte, Koordinierungsstellen zur inklusiven Transformation des Nahraums oder öffentlichkeitswirksame Maßnahmen – wie auch immer Sie Inklusion im Sozialraum erfolgreich umsetzen – lassen Sie die Tagungsbesucher*innen daran teilhaben und stellen Sie Ihr Beispiel in Form eines Posters vor.

 

2 Inklusion im Sozialraum – aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse in Wissenschaft und Forschung

 

Wissenschaftler*innen und Forschende aller Fachrichtungen sind aufgerufen, Ihre Erkenntnisse und Ergebnisse, die in Verbindung zum Tagungsthema stehen, als Poster zu präsentieren.
Wir möchten ausdrücklich auch Nachwuchswissenschaftler*innen dazu ermutigen, sich mit einem Poster zu bewerben.

 

Die Postersession findet geführt und mit der Möglichkeit, eine Kurzpräsentation von 2 min zu halten, statt. Exposés (max. 1 Seite) oder das geplante Poster können bis zum 14.02.2020 eingereicht werden, die Rückmeldung erfolgt zeitnah.

Bitte senden Sie das Poster an regina.roland@hs-kempten.de oder marion.einsiedler@hs-kempten.de

Organisiert von der IASSW and dem ICSW wird die “Joint World Conference on Social Work Education and Social Development” vom 26. Juni bis zum 01. Juli 2020 in Rimini stattfinden. Der Konferenztitel lautet “Promoting Human Relationships: Bridging the Future”

Weitere Informationen auf der SWESD Konferenzhomepage.

Organisiert von ESWRA – European Social Work Research Association, wird die 10. ECSWR – European Conference for Social Work Research vom 22. bis 24. April 2020 an der Universität Bukarest stattfinden.

Weitere Informationen auf der ECSWR Konferenzhomepage.

7. INAS-Fachkongress

12. - 14. Februar 2020 in Bern

Liebe Kolleg_innen,  

wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass die Early Bird Registrierung für die Väterforschungskonferenz "Care-Practices of Fathers in International Comparison: Do Policies Matter?" nur noch bis Ende November möglich ist.  

Registrieren Sie sich vor Sonntag, den 01. Dezember 2019 unter: https://fatherresearchconference.wordpress.com/registration zum vergünstigten Early Bird Tarif.   Bei Fragen wenden Sie sich gerne an das Organisationsteam: fatherresearchconference(at)haw-landshut.de

 

Wir laden Sie herzlich ein an der Internationalen Väterforschungstagung „Care-Practices of Fathers in International Comparison: Do Policies Matter?“ teilzunehmen, die von 16.-18.01.2020 an der Hochschule Landshut (DE) stattfinden wird.  

Vortragende aus zahlreichen europäischen Ländern (u.a. Großbritannien, Island, Litauen, Schweden, Spanien und Ungarn), China und den USA werden aktuelle Forschungsergebnisse vorstellen. Thematischer Fokus ist das Spannungsverhältnis zwischen väterlicher Alltagspraktiken und geschlechtsbezogener wohlfahrtsstaatlicher Strukturen im Kontext diverser Familienformen, kritischer Lebensereignisse und gesetzlicher Vorgaben. Für die Keynote konnte Prof. Dr. Barbara Hobson von der Stockholm University gewonnen werden.  

Besonderes Ziel der DFG-geförderten Tagung ist zudem der Aufbau eines internationalen Forschungsnetzwerks sowie die Etablierung länderübergreifender Kooperationen. Unterstützt wird dies durch ausreichend Zeit für Austausch in Reflektionsgruppen (kleinere Gruppen von Forscher_innen mit ähnlichen Forschungshintergründen) nach jeder Session. Der letzte Tag ist zudem für konkrete Vernetzung und Aufbau von Kooperationen vorgesehen.  

Um sich anzumelden und für nähere Informationen zur Konferenz besuchen Sie gerne die Konferenzhomepage unter https://fatherresearchconference.wordpress.com/ . Im Anhang finden Sie zudem einen Informationsflyer mit dem Programm der Konferenz und weiterführenden Informationen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne unter FatherResearchConference(at)haw-landshut.de an das Organisationsteam.

Hier finden Sie die Kurz- und die Langfassung eines Artikels über das Tribunal „Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung“. Unter der Fragestellung: „Dressur zur Mündigkeit?“ überprüfte eine bundesweit zusammengestellte Jury diese Frage und kam – wenig überraschend – zu dem Schluss, dass das nicht möglich sei. Möglich und notwendig sei aber eine Skandalisierung der Tatsache, dass Kinderrechte in der Heimerziehung vielfach immer noch mit den Füßen getreten werden. Das Tribunal ruft deshalb zu einer Heimkampagne 3.0 auf; der Beschluss der Jury ist der Startschuss dazu.

Prof. Dr. Tim Kunstreich

Die Kommission Sozialpädagogik der DGfE hat eine Expertise zur staatlichen Anerkennung in Berufen der Sozialen Arbeit von Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner, Prof. Dr. Christian Bernzen und Rechtsanwalt Ralf Neubauer erarbeiten lassen und mit einer Kommentierung versehen. Damit verbunden ist ein Aufruf zur Diskussion dieser. 

 

Die Expertise findet sich hier

 

Wir freuen uns, dass bei dieser Diskussion inhaltliche Fragen im Mittelpunkt stehen und nicht Fragen des Hochschultyps (HaWs / Unis) und damit verbundener Zuschreibungen hochschultypspezifischer Kompetenzen. 

IFSW Stellungnahme zur aktuellen Politik von Donald Trump

Verletzungen der Sozial- und Menschenrechte

Die IFSW - International Federation of Social Workers – hat eine Stellungnahme über die Verletzungen der Menschen- und Sozialrechte durch die aktuelle Politik der Regierung von Donald Trump veröffentlicht.

Mehr zur dieser Stellungnahme hier auf den Seiten der IFSW.

Im Rahmen des World Social Day in Genf wird präsentiert, was sich während der letzten Tage erst ergeben hat (http://cdn.ifsw.org/assets/ifsw_74731-1.pdf) Die Webseite fluechtlingssozialarbeit.de ist für weitere Unterzeichner_innen geöffnet. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die Webseite bewerben und mit dem Positionspapier arbeiten würden: In der Fachdebatte, in der Hochschullehre, in der politischen Arbeit (im Kontakt mit flüchtlingspolitischen Initiativen und Selbstorganisationen sowie Verbänden, Landesbehörden), in der professionsbezogenen Lobbyarbeit und in der Öffentlichkeitsarbeit.

Barbara Schäuble und Nivedita Prasad

Alice Salomon Hochschule für Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung Berlin

Memorandum Jugendhilfe

Aufruf zu einem bundesweiten Memorandum in der Kinder- und Jugendhilfe


Das Bündnis Kinder- und Jugendhilfe – für Professionalität und Parteilichkeit (www.buendnisjugendhilfe.de) wehrt sich bereits seit geraumer Zeit mit aller Kraft gegen die Fehlentwicklungen in der bundesweiten Jugendhilfe. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, mit diesem Aufruf ein deutliches Zeichen setzen und bitten um die Weiterleitung des Aufrufes für das Memorandum. Es geht uns darum, diese Aktion möglichst maximal bekannt zu machen und öffentlich zu diskutieren.

Das, was in der Kinder- und Jugendhilfe derzeit passiert, wird von der (Fach)-Öffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommen. Deshalb ist es aus unserer Sicht wichtig, alle kritischen Kräfte auf diese Entwicklungen aufmerksam zu machen und zur Gegenwehr aufzurufen.Seinerzeit wurde mit dem KJHG von 1990 entsprechend der politischen und fachlichen Kritik an der Kontroll- und Eingriffsorientierung des vorherigen Jugendwohlfahrtsgesetzes ein Angebote- und Leistungsgesetz für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern geschaffen, das ausdrücklich auf Unterstützung und Hilfsangebote setzt. Der Paradigmenwechsel in der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland wird nun durch die Ökonomisierung zunehmend wieder und immer weiter zerstört. Die Arbeitsbedingungen für die MitarbeiterInnen werden ständig problematischer. Überlastung durch zu hohe Fallzahlen und der Zwang zu Arbeitsmethoden, die nicht sozialer Beziehungs-Arbeit entsprechen, führen zu unerträglichen Arbeitsbedingungen, die man u. a. am hohen Krankenstand ablesen kann. Darüber hinaus greift eine zunehmende Deprofessionalisierung um sich. Bei den Betroffenen kommen sehr oft unzureichende Hilfe, ungeeignete aber billigere Angebote oder auch gar keine Hilfen an.

Was derzeit in der Kinder- und Jugendhilfe stattfindet, ist im Kleinen genau das, was den gesamtgesellschaftlichen Prozess der Entmündigung, Entdemokratisierung und Vermarktung widerspiegelt. Es ist wichtig, dass wir der Öffentlichkeit und den politischen Vertreterinnen deutlich machen, dass wir mit der gegenwärtigen Politik nicht einverstanden sind. Wenn Sie sich diesem Memorandum anschließen möchten, dann unterschreiben Sie bitte auf unserer Webseite. Wer sich aktiv einbringen will, kann uns gerne eine Mail schreiben info@memorandumjugendhilfe.de. Sollte unser Anliegen, maximal viele Unterstützer finden, erfolgreich sein, werden Sie es vermutlich daran merken, dass Sie über Ihre verschiedensten Netzwerke über das Memorandum ebenfalls informiert werden.

Für das Bündnis Kinder- und Jugendhilfe für Professionalität und Parteilichkeit
Prof. Dr. Mechthild


Statement der EASSW zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Europa.


Liebe Kolleginnen,

die in den Interessenorganisationen ver.di und GEW organisierten Mitarbeiter_innen in den Erziehungs- und Sozialberufen votierten in der Urabstimmung gegen die von den Schlichtern vorgeschlagene neue tarifliche Struktur bei den öffentlichen Arbeitgebern. Dieses Votum kann als ein deutliches und nachdrückliches Plädoyer für den Wunsch der in dem Sozial- und Erziehungssegmenten beschäftigten Mitarbeiter_innen nach mehr Anerkennung und einer besseren finanziellen, strukturell ausgewiesenen Entlohnung verstanden werden.

Das Engagement von Wissenschaftler_innen, die Studierende für Tätigkeiten im Feld des Sozialen qualifizieren, für eine bessere Entlohnung war in den zurückliegenden Monaten sehr übersichtlich und im Wesentlichen regional konzentriert. Die Initiator_innen des anhängenden Aufrufs möchten dieses Engagement intensivieren. Angesichts der Bedeutung der tariflichen Auseinandersetzung hinsichtlich der zukünftigen Eingruppierungsstrukturen in den Sozial- und Erziehungsberufen halten wir es für angebracht, zumindest zu versuchen, die Beschäftigen in ihrem Kampf zu unterstützen. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele sich engagieren, die Erklärung zu kommunizieren.