Seit dem 7. Oktober wird auch in der deutschsprachigen Sozialen Arbeit intensiv und oft sehr emotional über den israelisch-palästinensischen Konflikt gestritten. Perspektiven aus der Praxis vor Ort kommen dabei selten zu Wort. Diese Veranstaltung öffnet einen Diskussionsraum und richtet den Blick auf zivilgesellschaftliche und Graswurzel-Initiativen in Israel, die mit jüdischen und arabischen Communities arbeiten.
Zu Gast ist Orit Meoded von Givat Haviva, einer Organisation für jüdisch-arabische Verständigung und „Shared Society“. Orit Meoded ist Pädagogin, Mediatorin und Konfliktbearbeiterin (M.A. in Kognitions- und Sozialpsychologie, Universität Haifa) und koordiniert das Programm „Children Teaching Children“, das jüdische und arabische Schüler:innen über einen längeren Prozess der Identitätsauseinandersetzung, des Dialogs und gemeinsamer Begegnungen zusammenbringt. Sie begleitet seit vielen Jahren jüdisch-arabische Konfliktgruppen mit Jugendlichen und Erwachsenen.
Im Zentrum des Gesprächs stehen Fragen, die für die Soziale Arbeit in Deutschland unmittelbar anschlussfähig sind:
– Wie lassen sich Vertrauen und Beziehungen über tiefe gesellschaftliche Gräben hinweg aufbauen?
– Wie gelingt Begegnungs- und Dialogarbeit unter Bedingungen von Angst, Misstrauen und Polarisierung?
– Wie gehen Fachkräfte mit den emotionalen Belastungen und Ambivalenzen dieser Arbeit um?
– Was können wir hier im deutschsprachigen Raum für Community-Arbeit, Konfliktbearbeitung und Bildungsarbeit lernen?
Nach einem Input ist ausreichend Zeit für Austausch und Diskussion.
Wann? Montag, 16. November 2026, 19:00–20:30 Uhr (MEZ)
Wo? Online via Zoom (Anmeldeoption wird demnächst bekannt gegeben!)
Veranstaltungssprache: Englisch (Rückfragen auf Deutsch können übersetzt werden)
Details und nähere Informationen zur Anmeldung folgen bald!
















