Das vorliegende Buch setzt nachdenklich und aufwühlend die Debatte um Frieden als Inhalt der Sozialen Arbeit fort. Es wird deutlich, dass dieser Frieden sowohl ein politischer Bildungsinhalt als auch ein Denken und eine Praxis ist, die es in den Beziehungen der Menschen stets zu beleben, zu bekräftigen und zu erneuern gilt. Darin ist er als ein positiver zu begreifen, der mit sozialer Gerechtigkeit und Solidarität verbunden ist und auf eine erforderliche Transformation des globalen Kapitalismus hinweist.
Frieden ist eine unaufhörliche Herausforderung, die es politisch und pädagogisch zu bewältigen gilt. Wir können uns nicht darauf verlassen, dass er ein Normalzustand im Sinne eines Naturzustands ist. Er ist menschliche Konstruktion, ein schöner und möglicher Traum, der wahr werden kann und bleiben sollte, wenn wir stets daran arbeiten. Darin kann und muss Soziale Arbeit ein Akteur sein. Das gilt es zu thematisieren.
Programm
17.00 h Esther Kronsbein / Ronald Lutz: Begrüßung
17.15 h Josef Freise: Einführung in das Buch
17.45 h Norbert Frieters-Reermann & Tobias Meier: Würdigung des Buches
18.30 bis 20.00 h Diskussion des Buches sowie Überlegungen zur Fortführung des Diskurses in der DGSA-Fachgruppe
















