„Abschaffung der Gleichstellungsbeauftragen würde Steuerzahler um fast eine halbe Million Euro entlasten“ (sic!), so der Titel einer Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Thüringen Landtag. Die Infragestellungen von Förderentscheidungen in parlamentarischen Anfragen sind Teil der Strategien der AfD. So soll auch Einfluss auf die Soziale Arbeit genommen werden.
Professorin Júlia Wéber (HS Neubrandenburg) stellt in ihrem Vortrag die Ergebnisse des Working Papers „Parlamentarische Strategien der AfD gegen die Soziale Arbeit. Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich (2020–2025)“ vor, das im September 2026 erschien. Im Rahmen des Projekts SoFRIED wurden die parlamentarischen Strategien und Aktivitäten der AfD-Landtagsfraktionen in Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Niedersachsen in Kooperation mit Forschenden des IDZ Jena untersucht, um im Anschluss Handlungserfordernisse für die Profession Soziale Arbeit zu formulieren. Der Vortrag wird voraussichtlich von Jana Michael (Landesintegrationsbeauftragte von Mecklenburg-Vorpommern) kommentiert.
Die Fachgruppe „Flucht, Migration, Rassismus- und Antisemitismuskritik“ (Migraas) der DGSA organisiert diesen Vortrag im Rahmen der Themenwoche „Wissenschaft gegen Faschismus“.
Wann? 18. November 2026, 18:15-19:45 Uhr
Wo? Online, Link folgt nach Anmeldung per Mail bei cornelius.laetzsch(at)uni-siegen.de
Moderiert wird die Veranstaltung von Cornelius Lätzsch.
Hinweis: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische, nationalistische, LSBTIQ*-feindliche oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
















